Volleyball: Spiel gegen Sorpesee

Mit 10 Spielerinnen machten wir uns auf den Weg zum Spitzenspiel nach Sorpesee. Die Voraussetzungen der Trainingswoche hätten besser sein können, aber alle waren motiviert und hatten Bock auf das Spiel.

Und es ging gleich richtig los. Die beiden Teams lieferten sich einen guten Schlagabtausch. Einen kleinen Rückstand zu Beginn von Satz 1 konnten wir wieder ausgleichen und beim 20:19 erstmals in Führung gehen. Aber die Spielerinnen aus Sundern legten nach und sicherten sich Satz 1 mit 25:22.

Satz 2 wollten wir besser machen und gingen schnell mit 8:4 und 13:11 in Führung. Aber auch das sollte nicht lange halten und jede Schwäche in der Annahme, im Block oder im Angriff wurde gnadenlos ausgenutzt. Hinzu kamen viele eigene Aufschlagfehler, mit denen wir uns das Leben selbst schwer machten. Am Ende zog Sorpesee davon und Satz 2 ging mit 25:21 verloren.

In Satz 3 nahmen wir einige Veränderungen vor und wussten um unsere eigene Stärke. Auch hier starteten wir konzentriert und lagen schnell 9:5 in Führung. Dieser Satz war besonders umkämpft und beiden Teams gelang es jeweils mehrere Punkte in Folge für sich zu verbuchen. So wurde aus der Führung ein 14:12 für Sorpesee und wenig später stand es durch starke Abwehrleistungen unsererseits wieder 21:19 für Hildesheim. Aber die Mädels vom Sorpesee kämpften sich wieder heran und und zeigten in der Crunchtime keinerlei Schwächen. In diesem Sinne der verdiente Sieg und die Enttäuschung bei uns. Aber der Blick geht nach vorne, wo gleich am Sonntag um 16:00 Uhr Köln zu Hause auf uns wartet. Da wollen wir es besser machen!

Weihnachtsturnen beim MTV

Über zwei Jahre haben die 57 Kinder der Geräteturngruppen des MTV Hildesheims nun darauf gewartet, endlich ihre Weihnachtstradition fortführen zu können. Jeden Dezember wird durch die Leiterin der Turngruppen, Lena Heibach, eine große Aufführung organisiert, bei der alle Kinder zeigen können, was sie im vergangenen Jahr gelernt haben. Wegen der Corona- Pandemie musste dieses Event in den vergangenen zwei Jahren ausfallen. Während das Training im Dezember 2020 aufgrund des Lockdowns gar nicht stattfinden konnte, wurde die Vorführung im Jahr 2021 ohne Publikum durchgeführt. Die einzige Zuschauerin war in diesem Jahr eine Kamera, die die Kinder gefilmt hat, um die Tradition der Turngruppen wenigstens auf Bildschirmen in den Wohnzimmern der Familien weiterführen zu können. Dabei kam aber natürlich nicht das Gefühl auf, das die Kinder sonst bei der Aufführung in der Heinrich-Engelke- Halle in Itzum erleben dürfen.

Erst diesen Dezember, am 13.12.2022, war es dann wieder möglich, dass sich 42 aufgeregte Kinder im Alter zwischen 4 und 15 Jahren ausgestattet mit weißen T-Shirts und schwarzen Hosen pünktlich um 16 Uhr in der Halle einfanden. Nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm und dem Beheben der letzten kleinen Probleme und Notfälle wurden die Türen der Halle auch für alle etwa 80 Besucher*innen geöffnet. Nach einem gemeinsamen Eröffnungstanz turnten die Kinder zwei Stunden lang in kleinen Gruppen oder allein verschiedene Elemente an Parallelbarren, Reck, Boden und Mini-Trampolin. Auch die Geräte Sprungtisch und Schwebebalken, die in der Heinrich-Engelke-Halle leider nicht vorhanden sind, kamen zum Einsatz, indem sie durch Bänke und Kästen nachgebaut wurden. Über den Nachmittag verteilt wurden Flickflacks, Salti, Überschläge, Umschwünge, Handstände sowie Hockwenden präsentiert. Die Zuschauer*innen wurden von einigen Kindern durch den Nachmittag geleitet, die die Rolle fleißiger Moderator*innen einnahmen.

Eine besondere Herausforderung stellte sowohl vorher bei den Proben im Training als auch während der Aufführung die Grippe-Welle dar. Viele Kinder konnten krankheitsbedingt an den wichtigen Proben nicht teilnehmen und mussten relativ unvorbereitet in die Aufführung starten. Deshalb wurde schnell ein paar Tage vor der Aufführung noch ein spontanes Zusatz-Training organisiert, um diesen Kindern die Unsicherheit zu nehmen. Andere Kinder waren bei den Proben zwar anwesend, sind aber am 13.12. krank gewesen und spontan ausgefallen. An dieser Stelle möchte ich Joleen, Maila, Fabienne, Julius, David, Mathea, Lena, Nele, Tilda, Sophia und Hanna grüßen, die die Aufführung deshalb leider verpasst. Insgesamt war die Aufführung ein voller Erfolg, der allen Zuschauer*innen einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Nachmittag bot und den Kindern viel Spaß bereitet hat. Dazu haben besonders Celine Madert als zusätzliche Übungsleiterin und Selina Kuschmierz als Fotografin beigetragen.

Abgerundet wurde das Jahr dann durch eine gemeinsame Kino-Trainingsstunde, in der die Heinrich-Engelke-Halle mit Weichbodenmatten, Lautsprechern und einem Beamer kurzerhand in einen Kinosaal verwandelt wurde, um gemeinsam den Film „Eiskönigin“ zu schauen.

Nach diesem erfolgreichen Jahresabschluss und einem wunderschönen Trainingsjahr hoffe ich auf weitere erfolgreiche Überschläge, Salti und Handstände im Jahr 2023.

Was für ein Highlight-Spiel

Wir spielen das Spitzenspiel gegen den Zweitligaabsteiger Bonn in der Volksbankarena vor über 500 Zuschauern.

Geblendet von der unglaublichen Kulisse verpassen wir den Start und liegen 1:3 hinten. Nach kurzer Zeit konnten wir uns jedoch an die große Halle und die lautstarke Unterstützung unserer Fans gewöhnen und den Rückstand schnell wieder aufholen und selbst einen kleinen Vorsprung aufbauen. Diesen Vorsprung können wir bis zum Ende des Satzes halten und gewinnen den ersten Satz 25:21.

Auch im zweiten Satz gelingt uns der Start nicht und wir liegen mit 3:6 hinten. Mit einer starken Aufschlagserie von Anna Felser können wir 8 Punkte in Folge machen. Den Vorsprung konnten wir bis zum 24:18 halten. Dann wurde es aber noch einmal spannend. Durch eine starke Blockarbeit der Bonnerinnen gelang es uns nicht den letzten Punkt zu machen. Beim 24:23 setzte sich dann jedoch die gerade eingewechselte Alicia Jack gegen den Bonner Block durch und machte den Punkt zum Satzgewinn.

Es folgte eine 10 Minuten Pause in der die Gators Cheerleader von Eintracht Hildesheim eine grandiose Kür zeigten.

Der dritte Satz verdeutlichte nochmal, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war. Keine Mannschaft konnte sich bis zum Schluss wirklich absetzen. Wir schafften es drei Matchbälle abzuwehren und durch ein Ass von Antonia Schmücker den dritten Satz 30:28 zu gewinnen.

MVP wurde unsere Kapitänen Chrissi Quade, die mit ihren starken Angriffen überzeugte.

Ein großes Dankeschön auch an Mike Münkel, der unsere Zuschauer motivierte und für eine super Stimmung sorgte. Ebenfalls danken wir dem Management der Helios Grizzlys, welche es uns ermöglichten, das Event stattfinden zu lassen.

Hochmotiviert fahren wir nächste Woche Samstag zum Tabellenersten nach Sorpesee. Am Sonntag steht dann für uns um 16 Uhr das Heimspiel gegen Köln in der RBG an. Wir freuen uns auf viele Zuschauer.

Tanzen macht Spaß: the same procedure!

Wir alle: By the way, the same procedure as last year, Christoph?
Christoph: The same procedure as every year, Tänzerinnen und Tänzer!
Wir alle: Well, we’ll do our very best!

(frei nach „Dinner for one“)

Wir schreiben Samstag, den 14. Januar 2023. Das Wetter ist so la, la. Es könnte regnen, vielleicht aber auch nicht. Und so trafen sich um 10:00 Uhr 14 Tänzerinnen und Tänzer zur alljährlichen Tanzsparten-Aktion: Laubharken. Alle gaben ihr Bestes. So konnten wir das Laub – zum Ende hin bei leichtem Nieselregen – vor dem großen Sturm und Regen hinter den Büschen platzieren.  Und dann kam natürlich noch das Beste. Wie immer hatten Katrin und Christoph vorgesorgt und wir ließen unsere Aktion mit Glühwein oder Tee sowie etwas Süßem ausklingen.

Der Ausklang: Alles so gewollt! Foto Christoph

Spielbericht Tuspo Weende vs. MTV Hildesheim 48

(0:3; 20:25, 21:25, 24:26) 14. Januar 2023 20 Uhr

Ein Spiel mit vielen Aufs und Abs.

Am Anfang konnten wir die Annahme der Weenderinnen gut unter Druck setzen. Dadurch konnten wir uns immer einen kleinen Puffer erarbeiten, welchen wir auch dringend benötigten. Wir fanden nie richtig in das Spiel rein, welches die Weenderinnen ausnutzten und viele Bälle abwehrten und auch ihre Annahme stabilisierten. Während wir unserer Zuspielerin, Lena, die später MVP wurde, nicht immer die einfachsten Bälle annahmen oder abwehrten.

In Satz drei drehten die Weenderinnen, angetrieben von den lauten Fans, immer mehr auf, sodass wir ab Mitte des Satzes einem Rückstand hinterherliefen. Diesen konnten die Weenderinnen bis 19:24 ausbauen. Erst dann gelang es uns druckvollen Volleyball zu spielen. Angeführt von guten Aufschlägen unserer Kapitänin Chrissi konnten wir den Satz mit 26:24 für uns entscheiden. Auch wenn uns oft der letzte Biss fehlte, konnten wir drei Punkte mit aus Göttingen nehmen.

Die Energie, die wir auf dem Spielfeld nicht gezeigt haben, brachten wir dafür auf den Göttinger Dancefloor und feierten gemeinsam in Chrissis Geburtstag.

PS: Alle sind wieder mit nach Hause gekommen.

Auswärts gegen TV Cloppenburg

Sehr souverän starteten wir bei kalten Temperaturen, außerhalb und innerhalb der Turnhalle, in unser letztes Spiel in diesem Jahr gegen den TV Cloppenburg. Durch starke Aufschläge und einen hohen Angriffsdruck haben wir unseren Gegner von Anfang an nicht ins Spiel kommen lassen und zogen schon früh mit einem ausreichenden Punktepolster davon. Spätestens zum 23:13 konnte der erste Satz als in der Tasche angesehen werden und bei diesen 13 Punkten des Gegners sollte es auch bleiben.

Der zweite Satz verlief ähnlich und so stand es zur ersten Auszeit, genommen von Cloppenburg, schon 6:1. Durch den großen Vorsprung, der sich bis zum Satzende durchzog, konnten wir viel wechseln, sodass alle Spielerinnen ihre Einsatzzeit bekamen. Am Ende hatten wir ganze 10 Satzbälle, um den Satz für uns zu entscheiden und den ersten Punkt sicher zu haben.

Im dritten Satz hat unsere Konzentration leider etwas nachgelassen und wir konnten nicht mehr an unsere stabile Leistung der ersten beiden Sätze anknüpfen. Das Spiel der Mädels aus Cloppenburg wurde zunehmend stabiler, während sich bei uns leider immer mehr unglückliche Fehler einschlichen. Auch die Fans merkten, dass in diesem Satz etwas für ihre Heimmannschaft zu holen ist und wurden noch einmal lauter. Bis zum Satzende mussten wir immer einem kleinen Rückstand hinterherlaufen und uns dann auch bitter 23:25 geschlagen geben.

Unser Ziel für den heutigen Spieltag war jedoch klar, wir wollten unbedingt 3 Punkte mit zurück nach Hildesheim nehmen. Genau diese Entschlossenheit kehrte im vierten Satz wieder zurück und wir konnten wieder die Leistung von den ersten beiden Sätzen abrufen. Auch wenn es am Ende nochmal etwas spannender wurde, konnten wir mit 25:21 das Spiel beenden und die wichtigen 3 Punkte einfahren. MVP wurde unsere Kapitänin Chrissi Quade. Mit einem Sieg in der Tasche verabschieden wir uns jetzt erst einmal in die wohl verdiente Weihnachtspause und greifen im Januar dann wieder voll an und wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben.

In diesem Sinne allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Es hat nicht sollen sein

Ganz Deutschland ist gefühlt zurzeit krank. So hat es auch unser Team getroffen. Aufgrund der krankheits- und verletzungsbedingten Absagen machten wir uns mit gerade einmal 8 Spielerinnen auf den Weg nach Leverkusen.

Gut gelaunt und fokussiert starteten wir in unser Aufwärmprogramm. Mit leichter Nervosität starteten wir in den ersten Satz. Trotz guter Annahme gelang es uns im gesamten Spiel zu selten mit unserer Angriffspower zu überzeugen. Die außergewöhnliche Abwehrleistung auf Seiten Leverkusens trug ihr übriges dazu bei.

So gestalteten sich die Ballwechsel immer ausgeglichener und auf unserer Seite stieg die Fehlerquote. Doch auch wir kämpften um jeden Punkt und gaben keinen Ballwechsel leichtfertig verloren. Auch ein 0:6 im 5. Satz hielt uns nicht davon ab, diesen Satz in die Verlängerung zu ziehen. Am Ende hieß es im 5. Satz 19:17 für Leverkusen. Somit haben wir leider nur einen Punkt mit nach Hildesheim genommen.

MVP wurde unsere Martina Hrinakova. Bereits auf dem Weg zum Bus hieß es Mund abwischen und nach vorne schauen, Kopf und Körper regenerieren. Schließlich stand keine 24h später das nächste Spiel gegen die Mannschaft des VCO Münsters auf dem Programm.

TSV Bayer Leverkusen II vs. MTV Hildesheim (17:25, 25:22, 13:25, 25:23, 19:17)

Spielbericht Heimspiel MTV 48 Hildesheim vs. USC Münster II (25:19; 15:25; 25:22; 25:22)

Geschlossene Mannschaftsleistung führt zum 3 Punkte Sieg!

Das heutige Spiel hatte alles zu bieten: Spannung, Dramatik und vor allem gute Stimmung in der Halle.

Nachdem wir das Hinspiel in Münster nur knapp für uns entscheiden konnten, wollten wir unbedingt die 3 Punkte in Hildesheim behalten.
Trotz einiger Krankheitsfälle starteten wir top motiviert in das Spiel. Dank guter Annahme und einer stabilen Blockarbeit, brachten wir Satz 1 erfolgreich nach Hause.

Da Münster, gespickt mit vielen erfahrenen Spielerinnen, direkt eine Antwort auf Satz 1 wusste, liefen wir in Satz 2 konsequent einem Rückstand hinterher. Wir verschliefen mal wieder den Satzanfang, sodass es 1:6 für Münster stand. Zu viele Annahme- und Aufschlagfehler brachten uns nicht zurück ins Spiel.

Der dritte Satz war zu Beginn ein hin und her. Beim Spielstand von 7:5 verletzte sich die Diagonalangreiferin von Münster am Knie und musste ausgewechselt werden. Auch das brachte die erfahrenen Münsteranerinnen nicht aus der Ruhe und sie konnten auf 13:17 davon ziehen. Eingeleitet von guten Abwehraktionen, variableren Angriffen, einer sauberen Blockarbeit und starken Aufschlägen, konnten wir uns wieder an Münster heranarbeiten. Dank einer letzen Aufschlagserie von unser Kapitänin, Ann-Christin Quade, konnten wir schließlich an Münster vorbei ziehen und den Sack zu machen.

Satz vier startete ähnlich zu Satz 3. zum Glück konnten wir uns dieses Mal auf 16:10 absetzen und uns ein kleines Polster für die Crunchtime erarbeiten. Dies war auch nötig, da wir es am Ende nochmal spannend machen und den zahlreichen Zuschauern spannende Ballwechsel boten. Am Ende des Satzes hieß es 25:22 für uns und wir konnten uns über 3 wichtige Punkte freuen.

Auf unserer Seite konnte sich Constanze Bieneck die goldene MVP Medaille sichern.

Hildesheim gegen SV Bad Laer

Trotz krankheitsbedingter Ausfälle und einigen angeschlagenen Spielerinnen gewinnen wir unser Auswärtsspiel in Bad Laer souverän in drei Sätzen (25:16, 25:16, 25:23).

Wir starteten – man mag es nach den letzten Spielen kaum glauben – gut in den ersten Satz und setzten die Gegnerinnen von Anfang an unter Druck. Dank unserer stabilen Annahme konnten wir unsere Qualitäten im Angriff auf allen Positionen zeigen und besonders über den Schnellangriff in der Mitte viele direkte Punkte machen. Auch von der Aufschlaglinie brachten wir die Bälle gezielt über das Netz und beendeten den Satz mit einem Ass.

Im zweiten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild, jedoch gestaltete Bad Laer das Spiel bis Mitte des Satzes ausgeglichener. Besonders der Doppelwechsel des Gegners zeigte Wirkung. Nachdem wir uns Mitte des Satzes dank guter Angriffe über die Außenpositionen von Constanze Bieneck und Chrissi Quade wieder absetzen konnten, gewannen wir auch diesen am Ende souverän.

Der dritte Satz begann direkt mit umkämpften Ballwechseln und machte deutlich, dass ein 3:0 Gewinn noch lange nicht sicher war. Die Gegnerinnen stabilisierten sowohl Annahme als auch Angriff, während sich bei uns einige Eigenfehler einschlichen. Für uns hieß es jetzt: Konzentration hoch halten. Beim Stand von 21:21 kam Leah Falkenberg aufs Feld und zeigte mit zwei direkten Assen ihre Aufschlagqualitäten. Wir behielten anschließend die nötige Ruhe und beendeten den Satz mit einem gezielten Angriff von Constanze Bieneck, welche sich am Ende den verdienten MVP Titel – und den heißbegehrten Schokoadventskalender – sicherte.

Winterlandschaft, Friesensport und Braunkohl

Warm eingepackte Sportlerinnen und Sportler am Start beim Boßeln der Skiabteilung

Am Sonntag, 20. November, gingen Sportlerinnen und Sportler der MTV-Skiabteilung in der Feldmark zwischen Diekholzen und Söhre auf Boßeltour. Der ostfriesische Volkssport erfreut sich bei den Wintersportlern des MTV großer Beliebtheit. Die Teilnehmerzahl war nicht ganz so groß wie in den Vorjahren. Das tat aber der Freude mit der Kugel keinen Abbruch. Der Radweg und ehemalige Bahndamm waren auf Grund der kalten Witterung gut bespielbar.  Keine von den landwirtschaftlichen Fahrzeugen hinterlassenen Matschklumpen lagen im Weg. Trotzdem musste manche der roten oder schwarzen Kugeln mit dem Kescher im hohen Gras, den Dornenbüschen oder im Graben gesucht werden. Gegen 11 Uhr zeigte sich sogar die Sonne in der frostigen Winterlandschaft, was die gute Stimmung bei der Trinkpause am Wendepunkt der Strecke noch steigerte. Gudrun Krawietz hatte auf ihrem Boßel-Bollerwagen die entsprechenden Heißgetränke dabei.

Gudrun Krawietz mit den Heißgetränken auf dem Boßel-Bollerwagen

Nach Abschluss des Wettkampfes ging es ins Gasthaus Jörns in Diekholzen. Bei den Mitspielerinnen und Mitspielern hieß es: „Nicht unbedingt gewinnen. Dabei sein ist alles.“ Ein reichliches Braunkohlbuffet mit Bregenwurst, Kassler und ein kleiner „Absacker“ beendete die unterhaltsame Gemeinschaftsveranstaltung.