Übungsleiterin Anja Hennecke und ihr Team – Liam und Dayna Edwards sowie Sophie Lampe – hatten für die letzte Turnstunde für die Kleinen vor den Osterferien in der Grundschule Nord etwas Besonders vorbereitet. Mit von Anja selbst gebastelten Hasenohren hoppelten und hüpften die Kids im Alter von 3 bis 6 Jahren wie Häschen durch die Halle und hatten ihren Spaß bei den sportlichen Übungen und Spielchen.
Die Turnhasen rasen durch die Halle
Zum Ende der Oster-Turnstunde luden die Kinder ihre Eltern ein, die bunten Plastikeier überall in der Turnhalle in den „Nestern“ zu verstecken, die hier natürlich aus Bänken, Tüchern, umgedrehten Kästen, versteckten Ecken usw. bestanden. Die Turnkids mussten in der Zwischenzeit draußen fünfmal bis zehn zählen und durften danach die Halle stürmen. Dann wurden die 150 farbigen Eier mit großem Eifer gesucht und in die richtige Farbbox einsortiert. – Was für ein Spaß! Mit roten Wangen und verschwitzt verließen die Kinder glücklich mit ihren Eltern und Geschwistern die Sporthalle.
Mit einem „Tag des Sports“ präsentierte der Familiensportverein MTV 48 Hildesheim am Sonnabend, 25. März, die Vielfalt seiner Sportangebote für Jung und Alt. Bei einem Wettbewerb der Betriebskrankenkasse BKK 24 hatte der Verein einen Betrag in Höhe von 1500 Euro gewonnen. Ein Teil des Betrags konnte zur Deckung der Veranstaltungskosten verwendet werden. Ein weiterer Teil kommt der sportlichen Förderung von Kindern und Jugendlichen zu Gute. Etwa 250 Besucher sahen sich die verschiedenen Darbietungen im Erich-Schröter-Aktiv-Zentrum auf der Bezirkssportanlage an der Marienburger Straße an.
Scheckübergabe durch den Repräsentanten der BKK 24 an den 1. Vorsitzenden des MTV 48, Norbert Aust
Der Programmablauf begann mit Li-Ming mit Hula-Hoop Fitness, setzte sich fort mit Elke Kettlers Gruppe Stepp Fatburner, Rücken-Fit mit Katrin Edwards, sowie Trampolino. Begeisternd auch der Auftritt der Cheerleader unter Leitung von Sabine Schmidt und Team. Ebenso Power Drums mit Übungsleiterin Iris. Fröhliche Gesichter beim Auftritt der Turn Kids unter Leitung von Lisa Stern, Johanna und Lena Heibach. Louisa Schrader und Petra Henneck zeigten mit ihren Gruppen, wie Zumba und Zumba-Stepp Freude bereitet. Den Schlusspunkt setzten die Übungen nach Pilates unter Leitung von Andrea Behnke Wiechens. Kristian Häberle bot im Außenbereich einen Nordic-Walking-Schnellkurs an. Für Aktive und Besucher hatten die Wirtsleute der Clubgaststätte „Wolke 7“ ein Gesundheitsbuffet mit Obst und Salaten aufgebaut.
Die MTV-Skilanglaufgruppe bei der Skifreizeit 2017 – hier in Ridnaun/Südtirol
Die Skilanglauffreunde des MTV 48 verbrachten im Februar wieder in Südtirol ihre Skiwoche. Ulla Rünker und Eva-Maria Buttlar hatten im Vorfeld alles bestens organisiert, so dass über 50 Skiläuferinnen und Skiläufer eine erholsame Urlaubswoche mit sportlichen Akzenten in den Südtiroler Loipen erleben konnten.
Zum 20. Mal wurde mit dem modernen Fernreisebus der Firma Scheithauer das Hotel Jonathan der Familie Überbacher in Natz bei Brixen angesteuert. Von dort aus ging es an den einzelnen Tagen in die schneesicheren Hochtäler, wie zum Beispiel das bekannte Biathlonzentrum Antholz. Gut gespurte Loipen und viel Sonnenschein ließen tagsüber keine Wünsche offen. Nach der Rückkehr ins Hotel genossen die Wintersportler gerne die Hotelsauna und das solarbeheizte Schwimmbad mit Außenbecken und Blick auf das Südtiroler Bergpanorama. Das Vier-Gänge-Menü im Hotel Jonathan rundete an jedem Abend den perfekten Urlaubstag ab. Beim Tiroler Abend wurde nach dem Essen bei zünftiger Musik kräftig das Tanzbein geschwungen
Ein weiterer fester Tagesordnungspunkt der Woche waren die Gästeehrungen. Für 20-malige Teilnahme an der Skifreizeit wurden Ingeborg Wedekin, Arnold Meyer und Dieter Wüstefeld von Marianne Überbacher-Unterkirchner, Mitglied des Gemeinderates Natz/Schabs, mit einer Urkunde der Stadt und Ferienregion Brixen geehrt. Bernd Krawietz erhielt die Auszeichnung für 10-malige Teilnahme.
Der Dank der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geht an Eva-Maria Buttlar und Ulla Rünker, die als Organisationsteam die Urlaubswoche wieder gut geplant hatten und sicherlich eine Menge Zeit investiert haben.
Mittlerweile hat der Sparkassencup im Eisstockschießen einen festen Platz im Terminkalender der Speedskater bekommen. Im letzten Jahr konnte das Team völlig überraschend den Titel gewinnen. Somit war auch in diesem Jahr die Motivation hoch, sich den 95 gegnerischen Mannschaften im Kampf um die Eisstöcke zu stellen. Mit zwei Teams, “ Skater on ice“ und “ P4-Physio“ waren in der Vorrunden noch zwei Teams am Start. Gegen 5 Mannschaften musste mindestens der zweite Platz erreicht werden. Für P 4 reichte es ganz knapp um einen Stein nicht zum Finaleinzug. Besser machten es die Skater on ice, die mit vier Siegen und einer Niederlage das Weiterkommen perfekt machten. Am Finaltag galt es nochmal eine Zwischenrunde mit weiteren 31 Mannschaften um den Einzug ins Achtelfinale zu überstehen. In der gleichen Besetzung wie letztes Jahr, gelang es Bettina Stühmeier, Julius Mumme, Carsten Popielas und Dennis Lattacz, hier ungeschlagen den Einzug ins Achtelfinale perfekt zu machen. Im Achtelfinale gab es einen spannenden Kampf, der mit erst mit dem letzten Stein entschieden wurde. Leider hatten die vier dieses Mal nicht das Glück auf ihrer Seite, so dass die Mission Titelverteidigung beendet war. Aber es hat trotzdem wieder viel Spaß gemacht, und im nächsten jahr wird es wieder einen neuen Versuch geben.
Nach einigen schneearmen Wintern fand dieses Jahr der 35. Skridmannlauf bei besten Bedingungen statt. Hierzu eingeladen und gut organisiert hatte – wie immer – der Hildesheimer Skiclub. Start und Ziel war die Hochmoorbaude, die vereinseigene Hütte in Oderbrück.
Gudrun Krawietz und Carola Matschulat am Kontrollpunkt 1 am Goetheweg
Für uns Mitglieder der MTV-Skiabteilung ist die Teilnahme Tradition und mit 7 Langläufern stellten wir die größte Gruppe. Die Strecke führte 13 km durch die tief verschneite Oberharzer Winterlandschaft.
In der Rote-Bruch-Loipe im tief verschneiten Bodetal
Im Ziel gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde und Anstecknadel. In der gemütlichen Gaststube der Hochmoorbaude konnten wir den Tag bei Erbsensuppe sowie Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.
Dank an Petrus und den Skiclub Hildesheim für die gelungene Veranstaltung!
MTV-Skiabteilung am 8. Januar auf erster Skitour bei Sonnenberg unterwegs
Wer hätte das gedacht: Nachdem bis kurz nach Jahreswechsel nichts passiert ist bzgl. Schnee, ging es in der ersten Januarwoche so richtig los mit dem Schnee in den Mittelgebirgslagen – und so auch im Harz.
Seit dem 6. Januar lud unser heimisches Mittelgebirge zum Skilanglauf und Abfahrtslauf ein. Bis Mitte Januar hatte sich selbst in den mittleren Lagen um 600 m rund um Clausthal-Zellerfeld eine 50 – 60 cm hohe Schneedecke gebildet. So war auch hier erstmals seit mehreren Jahren Skilanglauf gut möglich und man hatte selbst an den Wochenenden keine Kämpfe um die Parkplätze an den bekannten Langlauforten im Oberharz und Staus auf der B4 bei Torfhaus zu befürchten.
Otto Malcher und Rolf Pfeiffer auf der Sonnenloipe Bockswieser Höh bei Clausthal-Zellerfeld
Und das alles bei bestem Sonnenwinterwetter, während in den Tallagen und im Harzvorland oft eine dicke Nebelschicht den Blick auf die Sonne versperrte.
Die Tischlertal-Loipe bei AltenauAuf den Buntenbocker Wiesen
Die Skiabteilung führte am 20. November ihr traditionelles Herbstboßeln durch, diesmal mit gehörig frischem Wind aus Südwest auf der bekannten Radwegstrecke zwischen Söhre und Diekholzen. Knapp dreißig Sportsfreunde konnte Abteilungsleiter Harry Keuneke am Koppelweg in Diekholzen begrüßen. Zusammen mit Gudrun und Bernd Krawietz hatte er die Gummikugeln sowie die anderen benötigten Gerätschaften wie Käscher, Lappen und Schreibtafeln herangeschafft. Auch der Versorgungswagen durfte natürlich nicht fehlen. Nach verfolgter Auslosung und dem obligatorischen Gruppenfoto machten sich kurz nach 10.30 Uhr die sechs Mannschaften in Zweiergruppen auf die knapp zwei Kilometer lange Strecke Richtung Söhre. Am Wendepunkt gab es bei einer kleinen Pause die nötigen Erfrischungsgetränke vom Versorgungswagen zur Stärkung. Kurz vor 13 Uhr waren alle Mannschaften wieder zurück am Startpunkt.
Zum gemütlichen Abschluss trafen sich die Boßelfreunde anschließend im Gasthaus Jörn in Diekholzen zum Braunkohlessen. Vorher gab Harry Keuneke noch das Ergebnis bekannt. Die Siegermannschaft benötigte für die Strecke sechsundsechzig Würfe. Dann ließ man sich den Braunkohl und die Bregenwürste schmecken.
Die Laufgruppe der Skiabteilung beim 40. Lönsparklauf
Bereits zum vierzigsten Mal fand am ersten Sonntag im November der Herbstlauf durch den Kleefelder Lönspark statt, der vom Turn-Klubb zu Hannover organisiert wird. Der “harte Kern“ der Läuferinnen und Läufer der Skiabteilung ließ es sich natürlich nicht nehmen, an diesem Volkslauf in der Region teilzunehmen – jetzt schon seit 2013 zum vierten Mal in Folge.
Vor dem Start zum 5-km-Lauf: Romi Sander, Christine Oehlschlägel, Gudrun Krawietz (v. l.)Rolf Pfeiffer kurz vorm Ziel
Familien- und Sportwart Bernd Krawietz konnte neun Läuferinnen und Läufer zu diesem Jubiläumslauf durch die Kleefelder Parklandschaft anmelden. Es stand wie jedes Jahr eine 5-km- und eine 10-km-Strecke zur Auswahl, die nach DLV-Richtlinien vermessen wurden. Aufgrund von Bauarbeiten an zwei Bahnunterführungen musste die Streckenführung im Vergleich zu den Vorjahren anders gestaltet werden. Leider war das Wetter diesmal nicht so schön herbstlich sonnig wie in den letzten Jahren, sondern eher novembergrau und leicht regnerisch.
Über 10 km gingen Günter Konietzko, Detlef Herrmann, Olaf Sander, Bernd Kamberger und Bernd Krawietz an den Start, über 5 km Christine Oehlschlägel, Romilda Sander, Gudrun Krawietz und Rolf Pfeiffer. Alle kamen wohlbehalten im Ziel an und konnten nach dem Duschen am diesmal reichlich bestückten Kuchenbuffet und mit einem Becher Kaffee die Energiereserven wieder auffüllen.
Einer der schönsten Landschaftsläufe im Hildesheimer Land rief und 10 Mitglieder der MTV-Skiabteilung folgten der Einladung.
Mit 866 anderen Sportlern wurden die Lauf- und Walking-Strecken des Röderhofer Benefizlaufes unter die Füße genommen. Ob 5km- oder 10km-Strecke: der Röderhoflauf ist bekannt für seine bergigen, anspruchsvollen Strecken. Bei bestem Laufwetter erzielten die MTVer gute persönliche Zeiten und freuten sich über die elektrischen Zahnbürsten, die alle Läufer im Ziel erhielten. Damit bleibt dieser Benefizlauf als Zahnbürstenlauf in Erinnerung. Sportlicher Höhepunkt war wie jedes Jahr der 1,8km-Rolli-Lauf: Betreuer und Freiwillige begleiteten Bewohner der Heimstatt oder schoben sie in Rollstühlen über die Strecke angefeuert von etlichen Zuschauern. Immer wieder beeindruckend wie sich die beeinträchtigten Menschen freuen können – ein Beispiel für gelebte Inklusion. Mit Kaffee und Kuchen oder auch Bier und Bratwurst feierten alle zusammen bei Live-Musik die gelungene Veranstaltung.
Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste bei NDR 1 Niedersachsen. Am 10. Oktober zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Anja Hennecke und Mohammed Nouali mit Moderator Michael Thrünau über die Arbeit des Männerturnvereins von 1848 Hildesheim e.V.
Früher -1848 – haben „nur Männer“ mit dem Sport angefangen, heute sind längst auch Frauen und in Kinder dabei in ganz vielen verschiedenen Sportarten. Sogar Skilaufen im Harz steht auf dem Programm, denn den „Mount Hildesheim“ gibt’s ja nicht, lachte Anja Hennecke. Gut aufgestellt sind die Hildesheimer in Sachen Volleyball. v.l. Michael Thürnau, Anja Hennecke und Mohammed Nouali Beim Fußball existiert eine Kooperation mit der Polizeisportgruppe, so dass auch da gespielt werden kann. Heute ist Integration wichtig. Der Landessportbund gab den Anstoß – jetzt sind zwei Beauftragte eingestellt, die sich um Hilfestelllung bei wichtigen Dokumenten bemühen und auch Sport für die Flüchtlinge anbieten. Noch immer ist es etwas Besonderes, sich um die Flüchtlinge zu kümmern, auch wenn der Verein es längst als selbstverständlich ansieht.
Anja Hennecke hat inzwischen schon einmal ein Jahr lang Sport im Asylbewerberheim für Frauen unterrichtet. Sie war sehr erstaunt, dass die Damen nach einiger Zeit für die Dauer des Unterrichts ihr Kopftuch legten, empfand das aber als sehr positiv. Gemeinsame Ballspiele oder auch Trommeln brachte alle zum Lachen und ins Schwitzen, beschreibt sie und freut sich über das Vertrauen, das ihr geschenkt wurde.
Mohammed Nouali ist einer der beiden Integrationsbeauftragten. Er ist gebürtiger Marokkaner und 1992 als Maschinenbau-Student nach Hannover gekommen, 1994 dann nach Hildesheim gezogen. Seine Kinder sind dort geboren und echte Hildesheimer wie auch er inzwischen. Sport war für ihn ein Wunschtraum auch als Beruf, ein Unfall hinderte ihn jedoch daran, diese Richtung zu studieren. In Marokko ist Fußball Volkssport, erklärt er, auch andere Ballsportarten und Leichtathletik sind beliebt, berichtet Nouali.
Flüchtlinge beschäftigen sich nicht mit Sport – sie warten erst mal ab, wie sie aufgenommen werden und haben zudem vielerlei Berührungsängste. Deshalb geht Mohammed Nouali auf sie zu. Seine Kontakte am Runden Tisch oder über Patenschaften mit Flüchtlingen sind erfolgreich. Er versucht, mit den häufig traumatisierten Menschen ins Gespräch zu kommen. Gerade sein eigener Migrationshintergrund ist nützlich, wenn er mit den Flüchtlingen spricht. Nicht alle haben Interesse an Sport, außerdem müssen sie Vertrauen finden nach den schwierigen Zeiten der Flucht aus Kriegs- und Krisengebieten. Besonders Vereinssport ist ihm wichtig: im Team arbeiten, Fair play und alles, was dazu gehört. Mädchen wie Jungen gehen gern in die Mannschaften, denn gerade der Sport bietet in vielen Facetten beidseitiges Geben und Nehmen – und eben auch „Ankommen“ in Niedersachsen.
Die gesellschaftliche Bedeutung des gemeinsamen Sports sehen auch die Vereinsmitglieder, erklärt Anja Hennecke auf die Nachfrage von Moderator Thürnau. Der Landessportbund bietet viel Unterstützung für den Integrationsstützpunkt Hildesheim. So kommen nun für fünf Jahre auch Mittel vom Bund, die der Verein allein gar nicht aufbringen könnte. Eine „Herkules-Aufgabe“ für Deutschland nennt Mohammed Nouali die Ankunft der Flüchtlinge im Laufe der letzten Jahre, und er sagt: Die Migranten müssen auch in den Vereinen Aufgaben übernehmen, um so als Vermittler für die Integration zu arbeiten.
Weitere Fragen zur Sendung beantwortet Ihnen gern NDR 1 Niedersachsen | Petra Stegmann | Tel.: 05 11-9 88-21 71.
Nachrichten vom MTV 1848 e. V. Hildesheim
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