Doppelschlag in Berlin

Team 48 Hildesheim gewinnt auch beide Partien in der Hauptstadt und bleibt damit nun seit vier Spielen in Folge ohne Niederlage.

Das Wochenende hätte besser fast nicht laufen können: Gegen den BBSC Berlin und den VCO Berlin holen die Volleyballerinnen des MTV fünf von sechs möglichen Punkten und lassen damit auch den BSV Ostbevern hinter sich in der Tabelle.

Am Samstag stand mit dem BBSC Berlin dabei erstmal der Tabellendritte der 2. Bundesliga Nord auf dem Programm, der sich bis dato nur Teams von den ersten vier Plätzen geschlagen geben musste. Die Hildesheimerinnen reisten daher erneut als nominelle Außenseiterinnen in die Sporthalle Hämmerlingstraße. Und obwohl die Trainingswoche geprägt war von Krankheit, der Kader nur aus neun Feldspielerinnen und mit dem VCO Berlin am Folgetag ein weiteres Spiel anstand, starteten beide Mannschaften ausgeglichen in die Partie.

Die beidseits gehäuft auftretenden Aufschlagfehler wurden ausgeglichen durch spektakuläre Abwehraktionen und aufmerksames Stellungsspiel- nicht selten gingen die Ballwechsel über mehrere Angriffs- und Aufbausituationen, bis, meist über die Außenpositionen, letztendlich die jeweilige Lücke im gegnerischen Feld gefunden wurde.

Zur zweiten technischen Auszeit konnten sich die Berlinerinnen einen Vorsprung von drei Punkten erarbeiten, über druckvolle Aufschläge kamen die Hildesheimerinnen jedoch wieder ran und glichen zum 18:18 aus. Am Ende war es eine Netzberührung der Spielerinnen vom BBSC, die nach einer hart umkämpften Crunchtime den Satz mit 23:25 zugunsten der Gäste entschied.

Und auch im zweiten Satz begegneten sich die Teams von Trainer Matthias Keller und Jens Tietböhl auf Augenhöhe- in der zweiten Hälfte des Satzes konnten sich die Berlinerinnern dann jedoch nach dem zwischenzeitlichen 15:15 endlich mit drei Punkten absetzen.

Sinnbildlich für die Partie war vor allem der Ballwechsel zum 18:15, der über 35 Ballkontakte gespielt wurde, in denen sich die beiden Teams vor allem in der Defensive nichts schenkten.

Nach der erstmaligen Führung der Gastgeberinnen schafften die Gäste es jedoch wieder, wie im ersten Satz durch einen konsequenten Schnellangriff von Mittelblockerin Elise Jolly und zwei weitere druckvolle Aufschläge erneut zum 18:18 ausgleichen und den BBSC zu einer Auszeit zu zwingen.

Aus dieser kamen die Gastgeberinnen deutlich besser zurück und starteten die Crunchtime anschließend mit einem vier-Punkte-Lauf zum 22:18. Die Volleyballerinnen aus Niedersachsen bewiesen jedoch abermals starke Nerven und setzten vor allem die Außenangreiferinnen in der Annahme konsequent weiter unter Druck. So sehr diese auch mit dem ersten Kontakt zu kämpfen hatten, so effizient waren sie im Angriff, wo vor allem Annalena Grätz ihre Offensivqualität bewies und immer wieder die Bälle hart die Linie runter verwandelte. Und da die Hildesheimerinnen ihren eigenen Satzball nicht verwerten konnten, ergriff der BBSC seine zweite Chance, sich den zweiten Satz der Partie mit 28:26 zu holen.

Nach diesem Satzgewinn in der Overtime startete der BBSC wie ausgewechselt in den dritten Satz und schaffte es immer wieder, die Hildesheimer vor Schwierigkeiten zu stellen, sodass auf Seiten der Gäste kein vernünftiger Spielaufbau möglich war. In die zweite technische Auszeit gingen die Hildesheimerinnen mit einem Rückstand von fünf Punkten- es klappte auf einmal gar nichts mehr und so machte das Team 48 keinen weiteren Punkt im dritten Satz und musste diesen mit 25:11 abgeben.

Nach dieser Packung im dritten Satz blieb jedoch keine Zeit zum Erholen und so zogen sich die Ungenauigkeiten in der Annahme auch in den Beginn des vierten Satzes. Der BBSC Berlin machte es seinen Gästen jedoch leicht und schaffte ebenfalls keinen vernünftigen K1, wodurch sich die Hildesheimerinnen wieder fangen und mit 13:7 in Führung gehen konnten. Starke Aufschläge von MVP Mareike Ulbrich hatten große Anteile daran, dass der vierte Satz mit 17:25 wieder an die Gäste ging, was schonmal den ersten Punktgewinn in der Hauptstadt bedeutete.

Mit dem wollte sich natürlich nicht zufriedengegeben werden, weshalb im Tiebreak nochmal alle Ressourcen zum 4:12 für die Gäste mobilisiert und trotz schwindender Kräfte hart umkämpfte Rallies gespielt wurden- letztendlich war es abermals ein Eigenfehler, durch den der fünfte Satz und damit auch die Partie mit 11:15 und 2:3 an die Volleyballerinnen aus Hildesheim ging.

Der nächste Sonntag startete für die 2. Liga-Mannschaft des MTV früher in der Halle als üblich, um die zweite Mannschaft der TSV Giesen Grizzlys bei ihrem Auswärtsspiel gegen die jungen Talente des VC Olympia Berlin zu unterstützen; die eigene Partie im Sportforum Berlin war dagegen erst auf 16 Uhr angesetzt.

Der VCO Berlin empfing das Team um Kapitänin Ann-Christin Kader mit einem Kader von acht Spielerinnen, von denen zwei auf der Libera-Position eingesetzt wurden, sodass ohne Wechseloptionen in den ersten Satz gestartet werden musste.

In diesem zeigte das Team 48 von Anfang an, dass es trotz der hohen Belastung des Vortages, an dem über zwei Stunden reine Spielzeit absolviert wurde, auf keinen Fall plante, ohne Punkte nach Hause zu fahren.

Ging der erste Satz mit 21:25 noch ungefährdet an den MTV, machten es die Kaderspielerinnen aus dem Hauptstadt-Internat in Satz zwei jedoch noch einmal spannend und erkämpften sich einen Satzball. Starke Leistungen der Außenpositionen Ann-Christin Quade und back-to-back MVP Mareike Ulbrich, ehemalige Berlinerin, führten jedoch dazu, dass auch Satz zwei mit 25:27 für sich entschieden werden konnte.

Trotz sichtbarer Erschöpfung  wurden in Satz drei nochmal alle Kraftreserven reaktiviert und mit dem 20:25 bzw. dem Endstand von 0:3 für die Gäste aus Hildesheim machten diese das Doppelspieltagswochenende in der Hauptstadt (fast) perfekt und sicherten sich fünf von maximal sechs möglichen Punkten.

Dadurch klettern sie in der Tabelle an dem BSV Ostbevern vorbei, der die Hildesheimerinnen am kommenden Wochenende vor eigenen Rängen zum vorletzten Spiel der Vorrunde empfangen wird- Spannung also vorprogrammiert!

Knoten geplatzt- Team 48 gewinnt auch erstes Spiel vor eigenen Rängen

Damit hätte vor Beginn der Partie um 15 Uhr niemand gerechnet: In knapp unter 85 Minuten gewinnen die Volleyballerinnen des MTV mit 3:0 gegen den klaren Favoriten aus Schwerin- und damit ihr erstes Heimspiel nach zwei Niederlagen in Folge.

Das Spiel hätte dabei nicht besser laufen können: Starteten die Schwerinerinnen noch selbstbewusst in den ersten Satz und gingen mit 6:8 in die erste technische Auszeit, konnten die Hildesheimerinnen diesen Vorsprung durch druckvolle Aufschläge und gute Blockarbeit in eine eigene drei Punkte Führung umwandeln und sich ihrerseits mit 11:8 absetzen. Auch wenn es zu Beginn der Crunchtime noch einmal spannend wurde, schaffte es die Mannschaft von Trainer Matthias Keller, einen kühlen Kopf zu bewahren und den ersten Satz mit 27:25 für sich zu entscheiden.

Mit der ersten Führung vor eigenen Rängen startete der Vizemeister der vergangenen Dritten Liga West nun deutlich selbstbewusster in den zweiten Satz, in dem Zuspielerin Lena Onnen direkt mit einer fünf Punkte Serie im Aufschlag startete. Die jungen Spielerinnen des etablierten Bundesligisten, der vor dem Spieltag als klarer Favorit in die Sporthalle Stadtmitte anreiste, waren von der unerwartet starken Gegenwehr des Tabellenelften sichtlich überrascht: Die in den vorherigen Wochen so oft thematisierten Probleme in der Annahme waren wie weggeblasen, die Fehler im Aufschlag deutlich reduziert und vor allem über die Außenpositionen wurden häufig schlaue Lösungen im Angriff gefunden. Besonders auffällig war dabei Diagonalangreiferin Mareike Ulbrich, die eine fast fehlerfreie Partie spielte und durch variable Angriffe vermehrt in die Lücken der Schweriner Feldabwehr traf. Aber auch Außenangreiferin Nele Schmitt, die sich zum ersten Mal zur wertvollsten Spielerin der gesamten Partie auszeichnen konnte, hatte großen Anteil am späteren 25:16 im zweiten Satz.

Mit dem zwischenzeitlichen 2:0 war so der erste Punkt vor heimischem Publikum und fast 100 Zuschauenden gesichert, jedoch zeigte die abermalige frühzeitige fünf Punkte Führung im dritten Satz, dass sich damit nicht zufriedengegeben werden sollte. Weiter konstanter Aufschlagdruck, clevere Lösungen im Angriff und Konstanz im ersten Ball führten dazu, dass die Schwerinerinnen zu keinem Zeitpunkt der Begegnung richtig ins Spiel fanden und ständig einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Und so war es letztendlich Mittelblockerin Elise Jolly, die einen mutig zugespielten Pass von der Dreimeterlinie zum 25:19 und dem zweiten 3:0 in Folge verwandeln konnte.

Mit insgesamt sechs Punkten verlassen die Hildesheimerinnen damit den Abstiegsplatz und rücken auf Tabellenrang zehn vor, haben dazu mit acht Spielen aber auch mindestens ein Spiel weniger als der Rest der 2. Bundesliga Nord.

Diesem Umstand soll am nächsten Wochenende entgegengewirkt werden, an dem es auswärts zum zweiten Doppelspieltagswochende in Folge nach Berlin geht, wo mit dem BBSC und dem VCO direkt zwei weitere herausfordernde Gegner warten.

Wer die Spiele live mitverfolgen möchte, kann dies am Samstag, den 2.12 um 18 Uhr gegen den BBSC und am darauffolgenden Sonntag um 16 Uhr gegen das Kaderteam aus der Hauptstadt tun, wo sich passend zum 1. Advent und dem Beginn der Weihnachtszeit hoffentlich mit weiteren sechs Punkten beschert wird.

MTV-Wintersportler lassen die Bosselkugel rollen

Gut gegen Kälte, Wind und Nässe geschützt, gingen am letzten Sonntag im November 30 MTV-Sportlerinnen und Sportler der Skiabteilung in der Feldmark zwischen Diekholzen und Söhre auf Boßeltour. Der ostfriesische Volkssport erfreute sich trotz widriger Wetterumstände immer wieder großer Beliebtheit.

Werner Hoppe macht seinen ersten Wurf beim traditionellen Boßeln der Skiabteilung

Der Radweg und ehemalige Bahndamm ist seit vielen Jahren die Hausstrecke der Eulenträger von der Höhe. Harry Keuneke erklärte die Regeln und dann wurden die Mannschaften vor dem Start im Losverfahren ermittelt. Manche der roten und schwarzen Kugeln mussten nach einem Fehlwurf im Graben oder dem hohen Gras gesucht werden.
Zum innerlichen Aufwärmen wurden auf halber Strecke von Gudrun Krawietz mitgeführte Heißgetränke gereicht. Die Siegerehrung fand im Diekholzener Gasthaus Jörns statt. Ein reichhaltiges Braunkohlbuffet mit Bregenwurst, Kassler und dazu  einem kleinen „Absacker“ ließ einen unterhaltsamen Tag ausklingen.

Text: Otto Malcher – Foto: Rolf Pfeiffer

Volle „Hütte“ bei der Skigymnastik

Schon seit dem Bestehen der Skiabteilung des MTV 1848 vor über 40 Jahren findet im Winterhalbjahr zur Vorbereitung auf die Skisaison eine wöchentliche Skigymnastik statt. Und das eigentlich immer am Donnerstagabend.

Seit zwei Jahren macht Übungsleiterin Dagmar die Skifreunde des Vereins für den Sport auf den Brettern fit. Die Gymnastikstunden erfreuen sich jedenfalls großer Beliebtheit, denn die große Gymnastik-Halle des Aktiv-Zentrums ist mit über 20 Teilnehmer*innen donnerstags von 18 bis 19 Uhr immer gut besucht. Der letzte Donnerstagstermin vor der Weihnachtspause ist der 14. Dezember. Am 4. Januar geht es dann weiter.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Harz in dieser Saison für die Langlauffreunde mal wieder etwas mehr Schnee hat als im letzten Jahr.

Den Schwung mit ins nächste Wochenende nehmen

Die Erleichterung war groß- nach einem anstrengen Wochenende mit gleich zwei Auswärtsspielen konnte die erste Damen des MTV sich endlich mit dem ersten Saisonsieg und damit gleichzeitig auch den ersten drei Punkte belohnen.

Viel Zeit zum Feiern bleibt dem Aufsteiger aus der Dritten Liga West jedoch nicht: Am kommenden Samstag steht direkt die nächste Partie an. Mit der zweiten Mannschaft des Schweriner SC empfangen die Hildesheimerinnen einen erfahrenen Gegner in der Sporthalle Stadtmitte. Die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern steht mit 17 Punkten aktuell auf Tabellenplatz fünf. Und auch wenn das Team 48 durch den Debutsieg in der 2. Bundesliga Nord das Schlusslicht an den VCO Berlin- einer der Gegner der kommenden Auswärtspartien- abgeben konnte, steht es mit dieser Bilanz nach sieben Spielen immer noch nur auf dem vorletzten Platz.

Daher war es immens wichtig, in der laufenden Woche die Konzentration aufrechtzuerhalten und weiter intensiv an den eigenen Baustellen zu arbeiten. Der Trainingsschwerpunkt lag, wie auch in den vorherigen Wochen, vor allem auf der Annahme und dem Spiel gegen einen großen Block, soll den Zuschauenden am Wochenende doch packender Volleyball auf höchstem Niveau geliefert werden. Bisher zeigten die Hildesheimerinnen die konstanteste Leistung zuhause an den beiden bisherigen Heimspielen der Saison, die leider beide hart umkämpft mit 1:3 verloren gegeben werden mussten. Dieser Umstand zusammen mit dem jüngsten Sieg gegen den VCO Münster machen Hoffnung auf eine spannende Begegnung auf Augenhöhe.

Wer diese live mitverfolgen will, kann dies am Samstag, den 25. November um 15 Uhr in die Sporthalle Stadtmitte am Pfaffenstieg 9 tun.

Drei Punkte mehr auf dem Konto

Am vergangenen Wochenende waren die 2. Liga-Volleyballerinnen des MTV auswärts gleich zweimal gefragt: Gegen den USC Münster II und den VC Olympia Münster standen die nächsten Pflichtspiele auf dem Programm und damit zwei weitere Chancen, um endlich die ersten Punkte auf dem Konto zu verbuchen.

Dabei waren die beiden Partien aufgrund der langen Anreise bereits im Vorfeld so gelegt worden, dass die Mannschaft aus Hildesheim das komplette Wochenende in Münster verbringen konnte. So traf diese am Samstag, Punkt 15 Uhr zuerst auf bekannte Gesichter aus der vergangenen 3. Liga West: den USC Münster II.

Dieser hatte sich deutlich souveräner in der 2. Liga etabliert und stand nach sieben Spieltagen mit 16 Punkten auf Platz drei in der Tabelle. Die Hildesheimerinnen hatten im direkten Aufeinandertreffen demnach rein tabellarisch nichts zu verlieren und starteten als klare Außenseiterinnen in die Partie, die vor allem in der Anfangsphase geprägt war von langen Ballwechseln und starker Block-Feld-Abwehr.

USC-Urgestein Ines Bathen bewies auf der Außenposition abermals ihre individuelle Klasse und stellte die Hildesheimer Defensive immer wieder vor Probleme, indem sie im Angriff sehr variabel agierte und in den richtigen Momenten mit den gegnerischen Blockhänden spielte. Nach einer starken Anfangsphase der Gäste konnte sich der USC daher mit 11:5 absetzen und zwang Trainer Matthias Keller dazu, seine erste Auszeit zu nehmen.

Im weiteren Verlauf des ersten Satzes konnte das eigene Spiel durch druckvolle Aufschläge und gezielte Angriffe wieder stabilisiert werden, die Münsteranerinnen hatten nun ihrerseits mit Problemen in der Annahme zu kämpfen, der Rückstand von sechs Punkten aus den Anfangszügen der Partie konnte bis zum Ende des ersten Satzes jedoch leider nicht mehr aufgeholt werden und so ging dieser mit 25:19 verdient an die Gastgeberinnen aus NRW.

Trainer Matthias Keller reagierte, startete mit einigen Veränderungen in der Startaufstellung in Satz zwei und hoffte auf neue Impulse, um vor allem offensiv mehr Akzente zu setzen.

Damit dies gelingen konnte, musste sich aber zuerst die Annahme auf Seiten der Gäste stabilisieren, damit Lena Onnen, die als einzige Zuspielerin mit nach Münster gereist war, überhaupt alle Optionen im Angriff potenziell zur Verfügung standen.

Bei den Münsteranerinnen ließ der Aufschlagdruck in Satz zwei glücklicherweise merklich nach, weshalb der Spielaufbau auf Seiten des Team 48 immer besser funktionierte und sich nun selbst mit sechs Punkten zum zwischenzeitlichen 13:19 abgesetzt werden konnte.

Starke Blockarbeit auf Seiten der Heimmannschaft, die zu dieser Phase das Glück auf ihrer Seite zu haben schienen, machten das Spiel nochmal spannend, sodass auch der zweite Satz mit 26:24 an den USC verloren gegeben werden musste.

Erneut stellte Trainer Keller eine veränderte Sechs aufs Feld- Spielerin Nele Schmitt, spätere MVP der Partie und nominelle Außenangreiferin, startete auf der Diagonalposition, um in schwierigen Situationen eine Option für die Annahme zu sein, griff im Hinterfeld jedoch über Position sechs statt eins an. Leider konnte sich aber auch in Satz drei, der mit 28 Minuten der längste der Partie war, nicht bis zum Ende gegen erfahrene und gut eingespielte Gastgeberinnen durchgesetzt werden und so musste sich das Team 48 auswärts im vierten von vier Spielen 0:3 geschlagen geben.

Die über weite Phasen überzeugende Leistung vom Vortag machte jedoch Hoffnungen auf die zweite Begegnung des Wochenendes am Sonntag. Hier stand mit dem VCO Münster der direkte Tabellennachbar auf dem Programm, welcher zwar noch kein Spiel für sich entscheiden konnte, dennoch über zwei Punkte mehr auf dem Konto verfügte.

Auch die Mannschaft vom VCO war den Hildesheimerinnen keine unbekannte, jedoch waren junge Mannschaften wie die des Stützpunktes in Münster schon immer besonders anspruchsvolle Gegner, da vor allem die individuellen Leistungen stark schwanken konnten.

Dies spiegelte sich erwartungsgemäß im Spielverlauf wider: Die Gastgeberinnen lagen in Satz eins über weite Strecken vorne und schafften es immer wieder, ihre körperliche Überlegenheit auszuspielen, Veränderungen in der Aufstellung und gezielte Aufschläge vor allem von Mitte Anna Felser und Diagonale Finja Ziegenmeyer stellten die gegnerische Annahme aber vor solche Probleme, dass diese nicht wie geplant ihr Spiel aufbauen konnten und die Ballwechsel häufig über die Außenpositionen auflösen mussten. Diesen Umstand nutzten die Hildesheimerinnen geschickt für sich und drehten einen fünf Punkte Rückstand in der Crunchtime noch zum späteren Endstand von 25:27.

Dies setzte den jungen Münsteranerinnen, von denen viele über weitere Spielrechte in den ersten drei Bundesligen verfügen, sichtbar zu und so konnten die Volleyballerinnen des MTV trotz der kräftezehrenden Partie am Vortag und Mehrfachbelastung des Wochenendes Satz zwei und Satz drei mit 21:25 und 16:25 deutlich für sich entscheiden und damit die ersten drei Punkte für sich gewinnen.

Wertvollste Spielerin auf Seiten der Gäste wurde MTV-Urgestein Anna Felser, die sich damit über die erste Goldmedaille auf Seiten des Team 48 in der laufenden 2.Bundesliga Nord freuen konnte.

Die Hoffnung für den kommenden Spieltag ist, den Schwung aus einem insgesamt positiven Wochenende auch zuhause beizubehalten, wo mit dem Schweriner SC II ein weiterer anspruchsvoller Gegner der oberen Tabellenhälfte wartet.

Wer die 1. Damen bei ihrem dritten Heimspiel unterstützen möchte, kann dies am Samstag, den 25. November tun, wenn um 15 Uhr wieder in der Sporthalle Stadtmitte aufgeschlagen wird.

Auswärts gleich doppelt gefragt

Am kommenden Wochenende stehen für die Volleyballerinnen des MTV v. 1848 e.V. mit dem USC Münster II am Samstag und dem VCO Münster am Sonntag zwei spannende Auswärtsspiele vor der Tür.

Die Damen vom USC sind den Hildesheimerinnen keine unbekannten Gesichter; die vergangenen Saisons spielte man noch zusammen in der Dritten Liga West auf- häufig mit dem besseren Ende für die Mannschaft aus Niedersachsen. Nach einem Blick auf die aktuelle Tabellensituation der beiden Konkurrenten ist die Favoritenrolle diesmal jedoch klar andersrum verteilt: Im Gegensatz zum Team 48, welches bisher noch sieglos blieb, konnten die Münsteranerinnen sechs der letzten sieben Ligapartien für sich entscheiden und stehen damit aktuell auf Platz drei der 2. Bundesliga Nord. Einzig gegen den SV Blau-Weiß Dingden, gegen den sich Hildesheim ein knappes 1:3 lieferte, musste sich 3:0 geschlagen geben werden.

Ein Blick auf den bisherigen Saisonverlauf des VC Olympia Münster stimmt dagegen hoffnungsvoller: „sieben Spiele, kein Sieg, zwei Punkte“ lautet die bisherige Ausbeute der Kadermannschaft aus dem Rheinland- beste Voraussetzungen also, sich auswärts eventuell die ersten Punkte zu verdienen.

Dabei kann Trainer Matthias Keller leider nicht auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen- neben Julika Hoffmann, die weiterhin bis Mitte Februar nicht zur Verfügung steht, wird Zuspielerin Martina Hrinakova aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfahren können. Dies stellt für die Mannschaft aus Hildesheim in Anbetracht des anstehenden Doppelspieltags eine große Belastung dar, da mit Lena Onnen nur eine weitere etatmäßige Zuspielerin zu beiden Spielen mitreist.

Wer dennoch beide Spiele gucken möchte, kann dies Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr wie gewohnt auf Sport 1 Extra tun und hoffentlich den ersten Saisonsieg des Team 48 Hildesheim live mitverfolgen.

Speedskater bei Ehrung des Kreissportbundes

Gleich mehrere Speedskater vom MTV wurden bei der Ehrung der Hildesheimer Sportler des Kreissportbundes auf der Bühne mit Pokalen badacht. Zu der Veranstaltung „Applaus“ im Gebäude des KSB in Himmelsthür waren über 120 Leute geladen, um den besonderen Leistungen der Sportler einen gebührenden Rahmen zu geben. U.a. Frank Wodsack und Dennis Münter interviewten die Einzel- und Mannschaftssportler aus den verschiedensten Sportarten und Vereinen. So gab es ausreichend Zeit, etwas mehr über z.B. die Wettkampfformen oder Trainingsintensitäten zu erfahren. Ella Schnitger, Maja und Dennis Lattacz vom MTV wurden als Einzelsportler u.a. für ihre starke Leistungen bei der Team DM bzw. der DM im Halbmarathon geehrt.

Im zweiten Teil wurde auch noch die Manschaft mit Jürgen Markfeld , Hendrik Osterbuhr, und Dennis Lattacz, die gemeinsam bei der Team DM drei Goldmedaillen erreichten, auf die Bühne geholt. Es fehlte Philipp Minnich.

Neue Präventionskurse

Haltung und Bewegung durch Ganzkörperkräftigung (10 Einheiten)

Kurs 1

Dauer des Kurses: 05.01.2024 bis 08.03.2024
Tag und Uhrzeit: Freitags, 11:00 bis 12:00 Uhr

Kurs 2

Dauer des Kurses: 09.01.2024 bis 12.03.2024
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Kosten: jeweils 75,00 Euro

Maximal 15 Teilnehmer:innen.

Dieses Kursangebot wurde mit dem Qualitätssiegel des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgezeichnet, so dass alle gesetzlichen Krankenkassen die Kursgebühr ganz oder teilweise übernehmen können.

Jahreshauptversammlung der Skiabteilung

Zur Jahreshauptversammlung hatte die Skiabteilung des MTV 48 am 4. November in das Vereinshaus eingeladen. Das Interesse war groß, denn die Plätze waren knapp.

Abteilungsleiter Peter Scheiwe (links) erstattet den Jahresbericht

Die Tagesordnung wurde traditionell mit Kaffee, Tee und gespendetem Kuchen eröffnet, bevor der Vorsitzende Peter Scheiwe seinen Jahresbericht abgab. Scheiwe unterrichtete die Mitglieder nicht nur über das Geschehen in der Abteilung, sondern auch über die Situation im Gesamtverein. So erhielt das Clubhaus eine neue Eingangstür, neue Fenster, energiesparende LED-Beleuchtung und einen neuen Fußbodenbelag in der kleinen Gymnastikhalle. Mitglieder der Skiabteilung hatten einen großen Anteil an der Vorbereitung und Ausgestaltung des Festes zum 175. Vereins-Jubiläum im Sommer.

Die Kegelbahn im MTV-Klubhaus ist bei der Jahreshauptversammlung der Skiabteilung gut besetzt

Über die weiteren Aktivitäten berichtete Sportwart Bernd Krawietz. Ob Boßeln, Braunkohlessen, Wanderungen, Radtouren, Sommergrillen, Teilnahme am Rennsteig- und Lönsparklauf, es war immer etwas los. Zum wöchentlichen Ritual gehören nicht nur das Lauf- und Walkingtraining, sondern im Winterhalbjahr auch die beliebte Skigymnastik, die donnerstags um 18 Uhr in der großen Gymnastikhalle stattfindet.
Wegen der schlechten Schneelage im Harz konnten im letzten Winter nur sehr wenige Langlauftouren gemacht werden. Erstmals fand nach der Corona-Pause im Januar 2023 wieder die beliebte Langlaufwoche in Südtirol statt. Für den nächsten Termin vom 20. bis 27. Januar 2024 liegen bereits 40 Anmeldungen bei Eva Buttlar vor.
Bei den anstehenden Neuwahlen wurden Peter Scheiwe als Vorsitzender und Bernd Krawietz als Sportwart für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt.
Text: Otto Malcher
Fotos: Bernd Krawietz