Münster gewinnt souverän

Am Anfang sah es noch so aus, als könnte der MTV seine Siegesserie zuhause weiterführen, doch der aktuelle Tabellenerste der 2. Bundesliga Nord kann schlussendlich doch den insgesamt achtzehnten Sieg dieser Saison einfahren.

Die Hildesheimerinnen starten eigentlich souverän in die Partie und können mit einer 8:6-Führung in die erste Technische Auszeit gehen.

Im Gegensatz zum Hinspiel am Berg Fidel, das der USC ebenfalls klar für sich entscheiden konnte, schafft es die Annahme, den starken Aufschlag der Gäste zu entschärfen, sodass Zuspielerin Lena Onnen ihre Angreiferinnen variable einsetzen kann.

 Starke Defensivaktionen und auch ein wenig Glück in den entscheidenden Momenten führen ebenfalls dazu, dass das Team 48 beim Stand von 14:8 zur ersten taktischen Auszeit zwingt.

Der USC Münster zeigt aber erneut, was für eine Klasse in ihrem Kader steckt und so ist es die ehemalige Bundesliga-Spielerin und Kapitänin Ines Bathen, die mit ihrer Aufschlagsserie den anfänglichen Rückstand von mitunter sechs Punkten zum 16:22 aus eigener Sicht umwandelt.

Nach diesem elf-Punkte-Lauf war im ersten Satz auch nichts mehr zu holen und der USC geht mit 25:21 zum Seitenwechsel.

Die schlechte Leistung aus der Satzmitte setzt sich dann ebenfalls im zweiten Satz fort, in dem das Team 48 direkt zu Beginn einem 0:4- Rückstand hinterherläuft.

Dieser kann bis zur ersten technischen Auszeit zwar auf zwei Punkte verkürzt werden, jedoch ist es vor allem die schlechte Annahme und die zu hohe Quote an Eigenfehlern, die dazu führen, dass Hildesheim den USC zu wenig unter Druck setzen kann.

Dieser gewinnt daher auch den zweiten Satz mit 20:25.

Die Volleyballerinnen des MTV mobilisieren im dritten Satz nochmal alle ihre Kräfte und schaffen es endlich wieder, dieselbe Konzentration auf den Platz zu bringen wie auch zu Beginn der Begegnung.

Jedoch ist es wieder einmal die Mannschaft aus NRW, die nach einem über weite Strecken ausgeglichenen dritten Satz, in dem vor allem spätere MVP Nele Schmitt mit Aufschlägen glänzte, in der Crunchtime die entscheidenden Punkte mehr macht und mit 22:25 und 0:3 verdient als Sieger die Heimfahrt antritt.

Nichts zu verlieren

Am Wochenende empfangen die Zweitligavolleyballerinnen des Team 48 die zweite Mannschaft des USC Münsters.

Die Mitaufsteigerinnen aus der Dritten Liga West spielen eine herausragende Saison und liegen aktuell mit 47 Punkten auf Platz eins der Zweiten Bundesliga Nord.

Nur zweimal mussten sich die Volleyballerinnen aus Nordrhein-Westfalen in der laufenden Saison geschlagen geben, dem gegenüber stehen siebzehn gewonnene Partien- dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass auch die Hildesheimerinnen das Hinspiel gegen den Tabellenführer mit 0:3 verloren geben mussten, gegen den diese über weite Strecken chancenlos agierten.

Besser abschneiden möchte das Team 48 am kommenden Samstag, wenn es zum Wiedersehen der langjährigen Konkurrenten kommt.

Um 16 Uhr empfängt dieses den USC II in der Sporthalle Stadtmitte und hofft, diesmal wenigstens einen Punkt in Niedersachsen zu behalten.

Frühjahresputz auf der MTV-Platzanlage

MTV-Mitglieder auf der Platzanlage beim Frühjahresputz am 09.03.2024

Im Rahmen der Frühjahresputzaktion der Stadt Hildesheim trafen sich ca. 15 Mitglieder zur Müllsammeln auf der Platzanlage. Auch Reinigungs- und Grünpflege-Arbeiten rund um das Clubhaus standen auf dem Programm. Nach getaner Arbeit gab es ein zünftiges Frühstück, das von der Firma Olaf Sander gesponsert wurde. Die Brötchen dazu kamen von der Bäckerei Mierisch auf der Marienburger Höhe.

Erfolgreiche Teilnahme der Speedskater am Wintercup in Gifhorn

Spannender und erfolgreicher Wettkampftag der Speedskater in der Halle in Gifhorn. Mit 14 Mädchen und einem Jungen nahmen die MTVer am Dreikampf teil. Die Jüngeren hatten den Parcour, einen zwei Runden Sprint und eine Massenstart über eine Langstrecke zu bewältigen, während die älteren Klassen sich anstatt des Parcours an dem Dobbinsprint, einem fliegenden Start über eine Runde, dem Sprint und einem Massenstartrennen über bis zu 16 Runden versuchten. Die Hildesheimer konnten bei der Veranstaltung mit über 80 Teilnehmenden einige gute Podestplatzierungen und auch zwei Siege feiern. So reichte es für Ella bei den Cadettinnen und Louisa bei den Schülerinnen A jeweils für den ersten Platz. Zweite wurden Gesine bei den Cadettinnen und Nike bei der Jugend. Dritter wurde Malte bei der größten Gruppe des Tages mit 16 Teilnehmern, den Cadetten. Ebenfalls einen tollen dritten Platz holten Selma bei den Schülerinnen B und Hannah bei den Schülerinnen A. Aber auch alle anderen waren bei ihren teilweise ersten Rennen motiviert mit tollen Leistungen am Start.

MTV-Skiabteilung wandert zum Braunkohlessen nach Listringen

Die Wandergruppe vor dem Start am Heinder Mühlenweg

Es sollte noch einmal eine Winterwanderung werden, zu der sich 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sonntag, 3. März, in Heinde am Mühlenweg trafen. Stattdessen traumhaftes Frühlingswetter. Olaf Sander hatte die Tour im Vorfeld mit dem Mountainbike abgefahren, um einen Überblick für die etwa 13 km lange Wanderstrecke zu erhalten.

Die Wandergruppe im Innerstetal zwischen Heinde und Listringen

Vom Start aus ging es auf dem Radweg entlang der Innerste bis kurz vor Heersum. 500 Meter vor dem Ortsrand führte die Tour aber hinauf zum Wald Richtung Autobahn. Am Waldrand wurde eine Verschnaufpause eingelegt, in der von einigen diverse Heißgetränke und kleine Snacks zum Verzehr angeboten wurden. Als die blaue Feldwegbrücke an der Autobahn erreicht war, ging es auf einem schnurgeraden Feldweg hinunter zum Ort Listringen. Einen herrlichen Ausblick auf das Innerstetal genossen die Wanderer, als sie zurück in der freien Feldmark waren.

In geselliger Runde im Gasthaus Rohne in Listringen

Dann war es auch nicht mehr weit zum Gasthaus Rohne in Listringen, wo die ausgehungerten Wanderer zum Braunkohl „Satt“ mit frischer und geräucherter Bregenwurst, Kasseler und Bauchfleisch erwartet wurden. Gesättigt ging es nach knapp zwei Stunden Einkehr über die Lindenallee zurück nach Heinde zum Ausgangspunkt am Mühlenweg.

Gut gesättigt auf dem Rückweg nach Heinde

Der Dank geht an Romi und Olaf Sander, die die Braunkohlwanderung für die MTV-Skiabteilung bereits zum sechsten Mal organisiert haben.

Text: Otto Malcher, Rolf Pfeiffer – Fotos: Olaf Sander

Kurz gestolpert, dann souverän

Hildesheim gewinnt Arena-Spiel gegen den VCO Berlin deutlich in vier Sätzen, nachdem es im ersten so aussah, als könnte das Kaderteam aus der Haupstadt überraschend das Spiel machen.

Vergangenen Samstag spielten die Volleyballerinnen vom Team 48 Hildesheim nicht wie gewohnt in der Sporthalle Stadtmitte. Die Partie gegen den VCO Berlin durfte diesmal in der Volksbank-Arena der Helios GRIZZLY’S Giesen ausgetragen werden, bevor diese den SSC Karlsruhe empfingen.

Dass die Begegnung beider Mannschaften in der Volksbank-Arena stattfinden sollte, war seit Monaten in Planung gewesen- entsprechend groß war die Aufregung auf Seiten der Hildesheimerinnen. Diese Nervosität war dem Team von Trainer Matthias Keller hauptsächlich zu Beginn anzumerken: Obwohl beide Teams eher verhalten ins Spiel starteten, waren es primär die Gastgeberinnen, die anfangs die Fehler machten. Neben Ungenauigkeiten in der Annahme hatten vor allem die unzähligen Fehlaufschläge großen Anteil daran, dass die jungen Gäste aus der Berliner Talentschmiede des VCO früh in Führung gingen und letztendlich mit 23:25 den ersten Satz für sich entscheiden konnten.

Die Hildesheimerinnen waren von dem unerwarteten Satzverlust sichtlich überrascht. Nachdem sich diese zu Beginn der Saison lange mit dem letzten Platz zufriedengeben musste, hatte man sich im weiteren Verlauf der aktuellen Spielzeit eigentlich einen komfortablen Vorsprung auf die letzten Ränge erarbeitet, die von den beiden Kaderteams aus Münster und Berlin sowie dem SV Energie Cottbus belegt werden. Die Favoritenrolle war im Vorfeld also klar verteilt gewesen.

Der gute Start in den zweiten Satz war daher umso wichtiger, um perspektivisch gegen Berlin keine wichtigen Punkte zum frühzeitigen Klassenerhalt zu verspielen.

Nachdem sich der Annahmeriegel an die veränderten Bedingungen in der Arena gewöhnt hatte, konnte Zuspielerin Lena Onnen ihre Angreiferinnen nun besser in Szene setzen. Vor allem über die Mitte war immer wieder der schnelle Ball Grund für Jubel auf Seiten des Team 48. Ebenfalls deutlich verbessert war nun die Aufschlagsquote sowie die Block- und Feldabwehr, mit der am Netz immer wieder spätere MVP Anna Felser und Positionskollegin Elise Jolly glänzten. Nach dem misslungenen Start in die Partie konnte der zweite Satz daher souverän mit 25:17 gewonnen werden.

Ab dem Zeitpunkt ließen die Hildesheimerinnen dann auch nichts mehr anbrennen und setzten mit dem 25:12 im dritten Satz ein deutliches Zeichen Richtung Berlin, dass von der anfänglichen Unkonzentriertheit nichts mehr übriggeblieben war.

Der zunehmende Druck über die Außenpositionen sowie starke Abwehraktionen sorgten zusätzlich für weitere Highlights und Offensivakzente im Spiel der Gastgeberinnen, sodass nach nicht einmal 22 Minuten der erste Punkt vor Heimpublikum eingefahren werden konnte.

Nach dem Seitenwechsel machten der aktuell Neuntplatzierte der 2. Bundesliga Nord genau da weiter, wo er in den beiden Sätzen zuvor aufgehört hatte: Konsequenter Spielaufbau, wenig Eigenfehler und disziplinierte Blockarbeit führten dazu, dass die Hildesheimerinnen wieder früh in Führung gehen konnten, sodass auch der vierte und damit letzte Satz ungefährdet mit 25:16 an den Favoriten aus Niedersachsen ging.  

Revanche geglückt

Team 48 Hildesheim lässt dem SCU Emlichheim zuhause keine Chance und gewinnt das Rückspiel souverän mit 3:0.

Der Start in das dritte Heimspiel der laufenden Rückrunde hätte besser nicht sein können: Die Zweitligavolleyballerinnen des MTV sind von Beginn des ersten Satzes an die spielbestimmende Mannschaft gegen ein Emlichheim, das an dem Tag zu keinem Zeitpunkt die Spielklasse zeigt, welche man vom etablierten Zweitligisten eigentlich gewöhnt ist.

Angereist auf Platz sechs, war die Mannschaft um Zuspielerin Jana Brüning nominell zwar der klare Favorit, die sechs-Punkte-Führung der Gastgeberinnen zur ersten Technischen Auszeit war allerdings das erste Indiz dafür, dass diese den besseren Tag erwischt hatten.

Die Hildesheimerinnen setzen ihre Gegnerinnen immer wieder mit platzierten Aufschlägen und disziplinierter Blockarbeit unter Druck- besonders auffällig war der schnelle Ball über die Mitte, der immer wieder die stark umkämpften Ballwechsel zugunsten der Heimmannschaft entschied.

Kurz vor Beginn der sogenannten „Crunchtime“ schafften die Gäste es zwar, den Rückstand auf die Hildesheimerinnen noch einmal zu verkürzen, jedoch war es wieder einmal ein Angriff über die Mitte, durch den sich diese mit 25:23 in die Satzpause verabschieden konnten.

Nach der überraschend deutlichen Anfangsphase des ersten Satzes kam der SC Union Emlichheim nun besser in die Partie, die nun deutlich ausgeglichener gestaltet war.

Beide Teams überzeugten mit starken Abwehraktionen und auch im Angriff wurde immer häufiger auf die platzierte Variante zurückgegriffen, um der gegnerischen Block-/Feldabwehr zu entgehen.

Am Ende sind es vor allem die starken Aufschläge, welche zu Schwierigkeiten im Emlichheimer Spielaufbau führten, sodass auch Satz zwei mit 25:18 an Hildesheim ging.

Nach dem unerwarteten 2:0 Rückstand machten es die Emlichheimerinnen zu Beginn des dritten Satzes nochmal spannend und konnten zum ersten Mal mit einer Führung in die erste Technische Auszeit gehen. Trainer Matthias Keller brachte mit dem Doppelwechsel im Verlauf des Satzes jedoch wieder frischen Wind in die Offensive.

Und so war es auch die frisch eingewechselte Julika Hoffmann, die mit dem eigenen Angriff gezielt den Block anschlug, sodass mit 25:14 auch der dritte und letzte Satz der Partie an die Gastgeberinnen vom MTV ging.

Mit nun insgesamt 21 Punkten hat sich das Team 48 damit wieder am BSV Ostbevern vorbei auf Platz neun der Tabelle geschoben- als nächstes Highlight der ersten Bundesliga-Saison vom Team 48 steht am 24. Februar ein Spiel in der Volksbank-Arena an. Dort empfängt der Aufsteiger aus der Dritten Liga West um 15 Uhr die jungen Talente vom VCO Berlin, bevor die Helios Grizzly’s Giesen gegen das Erstligateam aus Karlsruhe spielen.

Seit vier Spielen zuhause ungeschlagen

Die letzte Partie gegen den Ruderclub Sorpesee fiel eher ernüchternd aus: 3:0 und damit keine Punkte hieß es nach nicht einmal achtzig Minuten Spielzeit im Nordrhein-Westfälischen Sundern. Vergangenen Samstag stand nun das Wiedersehen aus der Dritten Liga West auf dem Programm und streckte sich über fast zwei Stunden- dass die Rückrunden-Begegnung der beiden Aufsteiger diesmal daher mehr Spannung vermuten ließ, davon konnten sich auch die heimischen Zuschauenden überzeugen, die vor allem im ersten Satz ein hochwertiges Zweitligaduell in der Sporthalle Sportmitte geboten bekamen.

Die Hildesheimerinnen um Zuspielerin Lena Onnen starteten Punkt 16 Uhr konzentriert in den ersten Satz, in dem es lange ausgeglichen verlief; disziplinierte Defensivarbeit der Sunderanerinnen führten jedoch dazu, dass die Gastgeberinnen immer häufiger am gegnerischen Block scheiterten und sich diese mit 12:16 zur zweiten technischen Auszeit absetzen konnten.

Erhöhung des Aufschlagdrucks sowie vermehrte Eigenfehler auf Seiten der Gäste führten dann aber dazu, dass sich die Hildesheimerinnen pünktlich zu Beginn der sogenannten „Crunchtime“ wieder ran kämpfen und nach einer spannenden Verlängerung und zwei abgewehrten Satzbällen den ersten Satz noch mit 27:25 für sich entscheiden konnten.

Drehten die Hildesheimerinnen noch den ersten Satz zu ihren Gunsten, zeigten die Gäste aus Sundern im zweiten wiederum, warum sie auf Platz vier in der Tabelle angereist waren und ließen die Gastgeberinnen gar nicht erst in Spiel kommen. Immer wieder war es der schnelle Angriff über die Mitte, der die Ballwechsel für den Ruderclub vom Sorpesee entschied und auch im Aufschlag wurde weiterhin so Druck ausgeübt, dass die Zweitligavolleyballerinnen aus Niedersachsen ihren eigenen Angriff wiederum nicht vernünftig aufbauen konnten- der zweite Satz ging somit deutlich verdient mit 12:25 an den RC Sorpesee.

Im weiteren Verlauf der ehemaligen Drittligabegegnung ließ das Team von Trainer Matthias Keller dann nichts mehr anbrennen und war ab Beginn des dritten Satzes die spielgestaltende Mannschaft. Selbst auf die davor überragende Blockarbeit der Gäste hatten sich die Hildesheimerinnen nun besser eingestellt- kam man mit harten Angriffen vorher nicht durch, wurde eben auf andere Angriffsoptionen zurückgegriffen wie beispielsweise gelegte Bälle direkt hinter den Block, wie sich Diagonalangreiferin und spätere MVP der Partie, Mareike Ulbrich, des Öfteren zu Nutzen machte.

Mit jeweils 25:21 konnte das Team 48 Hildesheim somit nach Satz eins auch die Sätze drei und vier für sich entscheiden und gewann somit souverän mit 3:1.

Mit nun insgesamt achtzehn Punkten auf dem Konto konnte der Abstand zum Abstiegsplatz auf sechs Punkte vergrößert werden, in der Tabelle steht man aktuell jedoch weiterhin auf Platz neun.

Skilanglaufwoche Südtirol 2024

Die Skilanglauffreunde des MTV 48 Hildesheim verbrachten Ende Januar wieder ihre Skiwoche in Südtirol. Das Organisationsteam Eva-Maria Buttlar und Ulla Rünker hatte die Urlaubswoche wieder gut geplant, so dass die 43 Teilnehmerinnen zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis eine schöne Urlaubswoche verleben konnten.

Die Ski- und Wandergruppe des MTV 48 Hildesheim im Langlaufgebiet von Rein in Taufers (Foto: B. Küster)

Zum 25. Mal wurde das Vier-Sterne-Hotel Jonathan der Familie Überbacher in Natz bei Brixen angesteuert. Von dort aus ging es mit dem Reisebus der Firma Scheithauer an den einzelnen Tagen in die schneesicheren Hochtäler auf der Südseite des Alpenhauptkammes oder die Langlaufgebiete der Dolomiten. Auch die Nicht-Skiläufer hatten in den Skigebieten die Möglichkeit, auf geräumten und ausgewiesenen Winterwanderwegen die gemütlichen Jausenstationen oder Gaststätten zu erreichen. Besonders der sonnige Tag auf der Seiser Alm mit dem markanten Bergmassiv der Langkofelgruppe wird den Langlauf- und Wanderfreunden in Erinnerung bleiben.

Im Langlaufgebiet von Ridnaun

Nach der Rückkehr ins Hotel genossen einige Wintersportlerinnen gerne die neu gestaltete Hotelsauna und das solarbeheizte Schwimmbad mit Außenbecken und Blick auf das Südtiroler Bergpanorama. Das Vier-Gänge-Menü im Hotel Jonathan rundete an jedem Abend den perfekten Urlaubstag ab.

Ehrungen für langjährige Teilnahme an der Skifreizeit: Elke Tegtmeyer, Dieter Wüstefeld, Bernd Krawietz und Rolf Pfeiffer (v. l. n. r.)

Langjährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Skifreizeit werden für ihre Treue zur Urlaubsregion Brixen besonders geehrt. Dieses Jahr bekamen Bernd Krawietz und Rolf Pfeiffer für 15 Jahre sowie Dieter Wüstefeld und Elke Tegtmeyer für 25 Jahre Teilnahme an der Skifreizeit in Südtirol von der Stadt und Feriendestination Brixen und Umgebung eine Urkunde und eine Anstecknadel sowie ein kleines Präsent. Die Ehrungen nahmen die Hotelierfamilie Agnes und Toni Überbacher mit Sohn Tobias sowie Marianne Überbacher-Unterkirchner als Vertreterin der Gemeinde Natz/Schabs vor.

Die Hotelierfamilie Überbacher mit den geehrten Gästen und dem Abteilungsvorsitzenden Peter Scheiwe

Bewährungsprobe im Niedersachsenduell

Am kommenden Samstag erwartet die Volleyballerinnen des MTV keine leichte Aufgabe: Mit dem VFL Oythe geht es auswärts gegen den Tabellenzweiten der 2. Bundesliga Nord.

Das Team aus Vechta- aktuell punktgleich mit Platz eins, dem USC Münster- konnte sich in den bereits absolvierten Partien gegen fast jeden Gegner durchsetzen, einzig dem USC musste sich geschlagen gegeben werden.

Welche Qualität im Kader der Gastgeberinnen steckt, wissen auch die Spielerinnen aus Hildesheim- im Hinspiel vor eigenen Reihen mussten sich diese mit 1:3 geschlagen geben.

Dabei besonders in Erinnerung geblieben sind die starke Defensivarbeit des VFL sowie die platzierten Aufschläge der Spielerinnen, von denen ein Großteil aus dem internationalen Volleyball kommt. Jedoch konnte sich im ersten direkten Duell der beiden Mannschaften Hildesheim den zweiten Satz sichern, in dem vor allem der eigene Spielaufbau immer besser funktionierte. Auch sonst zeigte der Aufsteiger aus der vergangenen Dritten Liga West keine schlechte Leistung gegen den etablierten Zweitligisten, was das Spiel zu einem der Highlights der sonst von Niederlagen geplagten Anfangsphase der Saison machte.

Aktuell sieht die Bilanz für die Mannschaft aus Südniedersachsen deutlich besser aus: Durch den Sieg über den SC Potsdam II am vergangenen Wochenende konnten die Hildesheimerinnen von den letzten sieben Spielen sechs für sich entscheiden- mal sehen, ob gegen Oythe ein weiterer hinzukommt.