Die Radlerinnen und Radler beim Gruppenbild nach der Kaffeepause in Söhlde
Eigentlich war diese Tour schon im letzten Jahr geplant. Sie fiel aber wegen Schlechtwetter ins Wasser. Gudrun, Bernd und Rolf hielten aber an der Planung fest. Und so konnte dieses Jahr am 21 August bei bestem Radlerwetter die Tour mit ein paar Änderungen mit Start/Ziel an der Zuckerfabrik Dingelbe mit etwa 30 Personen starten. Über Nettlingen, Berel und SZ-Lesse ging es zum Westufer des Salzgittersees vorbei an der Wasserskianlage. Von dort machten die Radler einen Abstecher zum Schloss Salder.
Schloss Salder
Dann zurück am Ostufer des Salzgittersees, wo am Badestrand eine längere Pause gemacht wurde. Das Angebot zum Schwimmen im See wurde nur von einer Radlerin angenommen.
Gemütlich ging es – zunächst entlang des Fuhseradweges – nach Söhlde, wo das Orga-Team im Scheuencafe „The Barn“ für 15 Uhr die Kaffeepause bestellt hatte. Überpünktlich kam die Gruppe in Söhlde an und konnte sich am leckeren Kuchen und Kaffee/Tee, Kaltgetränken sowie Eisbechern erquicken. Und das bei schönstem Sommerwetter im Kaffeegarten. Nach ausgedehnter Pause fiel der Rückweg über die Feldwege nicht schwer und der Parkplatz an der Zuckerfabrik Dingelbe war schnell erreicht.
Die Skiabteilung des MTV 48 hatte am letzten Sonntag im Februar zu einer „Ski-Braunkohlwanderung“ eingeladen. Romilda und Olaf Sander hatten die 11 km lange Runde ausgearbeitet. Es stellte sich heraus, dass viele historische Punkte aus dem 19. und 20. Jahrhundert angegangen wurden. Vom Ende der Bromberger Straße führte der Weg am Waldrand entlang zum Silberfundstein, der Fundstelle, wo 1868 der römische Silberschatz aus der Varus Schlacht gefunden wurde. Weiter ging es zum Kriegerdenkmal unterhalb der Mozartstraße. Das Monument in Gestalt eines Soldaten soll an die 4165 Soldaten erinnern, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Sie gehörten zum 79. Infanterie-Regiment „von Voigts-Rhetz“. Einen tollen Blick über Hildesheim erhaschten bei strahlendem Sonnenschein die Sportlerinnen und Sportler vom Aussichtspunkt „Bratpfanne“. Ganz in der Nähe, so sagte Olaf Sander, stand noch eine Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete Windmühle. Diese konnte wirtschaftlich nicht mehr gehalten werden und verfiel. 1906 wurden die letzten Reste geräumt. Vorbei an der 1894 erbauten, 20 Meter hohen und zur Zeit als Aussichtsturm geschlossen Bismarck-Säule ging es auf dem Wanderpfad an dem im 19. Jahrhundert als Forsthaus gebauten Waldrestaurant Galgenberg, heute „Lewenslust“, an den östlichen Waldrand mit einer tollen Aussicht auf die Hildesheimer Börde und das Braunschweiger Land.
Auf den kleinen Pfaden versperrten aufgrund der Stürme der letzten Wochen noch viele abgebrochene Äste den Weg. Dafür hatte „MTB-Ranger“ Bernhard Küster seine Handsäge im Rucksack, mit deren Hilfe einige Äste und Zweige beiseite geschafft werden konnten. An der Autobahnbrücke bei Uppen ging es hinauf zum Knebelkammweg und dann hinunter Richtung Lechstedt. Am Waldrand stand schon Olafs Verpflegungswagen, und es gab zur Stärkung einige Heißgetränke. Eilig marschierte dann die Gruppe dem Ziel entgegen. Im Restaurant „Brockenblick“ warteten Braunkohl, Bregenwurst und Kassler. 43 hungrige Mäuler mussten gestopft werden.
Da die Südtirol-Skilanglaufwoche coronabedingt zum zweiten Mal ausfallen musste, war diese gesellige Veranstaltung ein kleiner Ersatz dafür. Entsprechend groß war die Resonanz. Und das Wetter hat auch mitgespielt. Nochmal vielen Dank an Romi und Olaf für die Organisation!
Text: O. Malcher – R. Pfeiffer / Fotos: B. Küster – O. Sander
Nach langer Pause und heiß ersehnt von vielen Gymnastikfreundinnen kehrte Übungsleiterin Elke Kettler zurück ins Aktiv Zentrum des MTV 48 Hildesheim. Ziel ihres Pilatestrainings ist ein sanfter Ganzkörpersport, um die Funktionen der Wirbelsäule zu stärken, eine aufrechte Körperhaltung und ein gutes Körpergefühl zu erlangen. Den richtigen Bewegungsablauf, die Atmung, die Haltung und die Körpermitte, das sogenannte „Powerhouse“ zu aktivieren, bringt Elke Kettler den Sportlerinnen mit viel Elan, Freude und sehr kompetent bei.
Wenn der Mann nicht tanzen will …. – Zumba beim MTV 48 Hildesheim
Nach langer Geduldsprobe gab die Geschäftsstelle des MTV 48 Hildesheim das ‚Go‘ und die Sporttreibenden konnten endlich wieder ihre geliebten Sportstunden auf dem Sportgelände auf der Marienburger Höhe besuchen. Unter Beachtung der Hygiene-Regeln und mit großer Freude tanzte die Zumba-Gruppe mit ihrer Trainerin Louisa Schrader unter freiem Himmel bekannte und neue Choreographien. Endlich kehrte ein erlösendes Gefühl der Freiheit zurück. – Trainingszeit ist montags, 17 bis 18 Uhr. Neueinsteigerinnen sind herzlich willkommen.
Unter dem Motto Gesicht zeigen für meinen Verein haben ganz spontan viele MTV-Mitgliederinnen und Mitglieder ihr Gesicht „zur Verfügung“ gestellt. Denn mit ihrem Gesicht wollen die Sporttreibenden zeigen, dass sie ihrem Verein treu bleiben werden in dieser fast sportlosen und ‚unbeweglichen‘ Zeit. Alle beweisen hiermit, dass der Sport einen sehr hohen Stellenwert für sie selbst und die Gemeinschaft hat. Dafür stehen sie mit ihrem Gesicht.
Spaß haben, Sport treiben, so funktioniert das beim MTV 48 Hildesheim während der Corona-Zeit. Auch mit selbst gebastelten Langhanteln. Dazu benötigt werden ein Besenstiel und zwei gleichschwere Wasserflaschen! Die Wasserflaschen müssen fest am Besenstiel fixiert werden, bevor es losgehen kann. Nach den klassischen „Langhantel“-Übungen im Stehen ging es auf die Matte. Durch das Einsetzen der „Langhantel“ werden der Stand stabilisiert, die Bein-, Schulter- und die Arm-Muskulatur gleichmäßig gestärkt und trainiert. Durch das beidseitig gleichmäßige Gewicht können instabile Haltungen auf diese Weise ausgeglichen werden. Jeden Montag und immer wieder treffen sich eifrige MTV-Sportfreundinnen online, um mit Anja Hennecke Rückensport zu praktizieren.
Angelika Sommer, Irmgard Froböse und Erika Lehmann (v. l. n. r.) von der Skiabteilung beim Skilanglauf vor der Haustür auf den Feldern des Wasserkamp
Die Skiabteilung des MTV 48 Hildesheim ließ sich bei schönsten Winterwetter nicht lange bitten. Harry Keuneke, der Leiter der SkiAbteilung, spurte eine ca 2 km lange Loipe auf den Feldern des Wasserkamps und seine Abteilungsmitglieder konnten es bei herrlichstem Wetter nicht abwarten, die Langlaufskier anzuschnallen und los zu legen. Wann hatten die Mitglieder der Skiabteilung das letzte Mal die Möglichkeit, sich direkt vor ihrer Haustür die Skier anzuschnallen? Drei Runden waren schnell gelaufen. Müde und glücklich fuhren alle wieder nach Hause. Immerhin ein kleiner Ersatz für die in diesem Jahr ausgefallene Skilanglaufwoche in Südtirol, die schon seit über zwanzig Jahren jedes Mal im Februar stattgefunden hat.
Die erwachsenen „MTV 48-Jeckinnen“ ließen es sich nicht nehmen, nach dem virtuellen anstrengenden Sport am Faschingsdienstag sich noch ein Gläschen zu gönnen. Ein wenig klöhnen und von den schönen gemeinsamen „Es war einmal….“ Faschingsfeiern zu schwärmen. „Dieses Jahr ist alles anders, doch echte MTVler lassen sich den Spaß nicht nehmen“, meint Übungsleiterin Anja Hennecke dazu.
Da die Heinrich-Engelke Sporthalle nach den Sommerferien wegen verschiedener Schulveranstaltungen für den Vereinsbetrieb leider oft geschlossen blieb, ließen sich die Übungsleiterinnen Lena Heibach, Celine Madert und Simone Güsing vom MTV 48 Hiidesheim im September und Oktober nicht davon abbringen, ihren Kindersport nach draußen zu verlegen. Die MTV-Sportplatzanlage bot genug Raum, auf verschiedenen Ebenen Purzelbäume, Brücken, Radschlagen und Handstand auf der Langbank, die als Schwebebalken-Ersatz dient, zu üben. Die drei MTV 48 Hi Kinderturngruppen im Alter von 4 bis 12 Jahren waren glücklich, auf ihr geliebtes Turnen nicht verzichten zu müssen. Hoffentlich kann der Übungsbetrieb in den Wintermonaten wieder normal in der Halle stattfinden.
Die Rückensportgruppe von Anja Hennecke verabschiedet sich stimmungsvoll auf der MTV-Platzanlage vom Draußensport
Ende September verabschiedeten sich die Rückensportgruppen von MTV48 Übungsleiterin Anja Hennecke stimmungsvoll vom Draußen-Sport. Wegen der Corona-Beschränkungen fanden die wöchentlichen Übungsstunden vorwiegend draußen auf dem Rasen statt. Bei der Rückengymnastik handelt es sich um ein evaluiertes Programm „Haltung und Bewegung“, das auch von vielen Krankenkassen mitfinanziert wird.
Bei einsetzender Dämmerung und entsprechendem Einsatz von Beleuchtungskörpern kam beim Trommelwirbel auf die Gymnastikbälle oder schwungvollen Einsatz der Leuchtstäbe eine ganz besondere Stimmung auf. „Die schönen Draußen-Sporttage sind nun leider vorbei und wir müssen unter Beachtung der Hygiene-Maßnahmen wieder in die Halle“, meint Übungsleiterin Anja Hennecke dazu.
Nachrichten vom MTV 1848 e. V. Hildesheim
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