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Team 48 unterliegt TV Hörde: der Spielwitz hatte noch Herbstferien

Am Samstag starteten die Spielerinnen des Team 48 motiviert in das zweite Heimspiel der Saison gegen den Aufsteiger TV Hörde. Leider musste sich das Team nach 4 umkämpften Sätzen geschlagen geben und verblieb leider ohne Punkte. Unter optimalen Voraussetzungen, mit zwei Siegen im Rücken und Co-Trainer Harald Thiele wieder an der Seite von Matthias Keller, wollte man den dritten Saisonsieg einfahren.

Der Start verlief vielversprechend, Hildesheim konnte sich früh einen kleinen Vorsprung erspielen. Dennoch ließen die Dortmunderinnen nicht nach und entschieden viele Ballwechsel für sich. Doch zum Ende des ersten Satzes wurde es immer knapper, und trotz mehrerer Satzbälle gelang es dem Team nicht, den Sack zuzumachen. Hörde sicherte sich den ersten Satz mit 29:27.

Auch im zweiten Satz waren die Gäste von Anfang an hellwach. Beeindruckende Abwehrleistungen machte es für die Hildesheimer Angreiferinnen schwer, den Ball auf den Boden zu bringen. Währenddessen fehlte es Team 48 an Konstanz in der eigenen Abwehr, um 2. und 3. Chancen effektiv zu nutzen. Der 2.Satz ging so mit 25:21 an Hörde.

Im dritten Satz nahm Trainer Matthias Keller einige Veränderungen vor. Leonie Rothbarth und Nina Laudien brachten mehr Sicherheit in die Annahme und Feldabwehr, während Kapitänin Chrissi Quade die Mannschaft anführte. Das zahlte sich aus: Team 48 fand zurück ins Spiel und gewann den dritten Satz mit 25:22.

Leider konnte die Mannschaft den Schwung nicht in den vierten Satz mitnehmen. Die Gäste übten weiterhin viel Druck aus und setzten sich früh ab. Mit 25:12 sicherte sich der TV Hörde den vierten Satz und damit das Spiel mit einem Endergebnis von 3:1.

Auf Hildesheimer Seite geht die MVP-Medaille an Nina Laudien, die mit einer stabilen Abwehr- und Annahmeleistung glänzen konnte. Bei Hörde ging der MVP-Titel an Joana Schmidt.

Somit geht die Mannschaft dieses Wochenende ohne Punkte, aber mit wichtigen Erkenntnissen aus diesem Spiel. Die Mannschaft wird die zwei Wochen bis zum nächsten Auswärtsspiel in Ostbevern nutzen, um im Training an den Schwachstellen zu arbeiten.

Team 48 empfängt Aufsteiger TV Hörde

Am kommenden Samstag, den 19.10.24, empfängt Team 48 Hildesheim den TV Hörde zum nächsten Heimspiel. Dieses Mal schon um 13:00 Uhr!

Der Aufsteiger aus der 3. Liga steht aktuell auf Platz 6 der Tabelle und konnte in den ersten beiden Spielen der Saison 3 Punkte sichern. Trotz des soliden Saisonstarts der Gäste sind wir nach zwei intensiven Trainingswochen bestens vorbereitet und wollen die nächsten drei Punkte in Hildesheim behalten.

Das Team ist motiviert und wird alles daran setzen, die Siegesserie weiterzuführen. Mit einer starken Teamleistung, viel Druck im Aufschlag und einer großen Portion Siegeswillen wollen wir den TV Hörde unter Druck setzen und unser Spiel durchziehen.

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Team 48 holt sich die nächsten drei Punkte

Im ersten Auswärtsspiel der Saison traf Team 48 Hildesheim auf den SVE Cottbus. Nach einer langen Anreise waren alle hochmotiviert, die Leistung vom Heimspiel vor zwei Wochen zu toppen und drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der Plan war klar: Das eigene Spiel durchziehen und den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.

Doch zu Beginn taten sich die Hildesheimerinnen schwer, ins Spiel zu finden. Es dauerte, bis sie sich auf die Gegnerinnen einstellen konnten, und so entwickelte sich ein eng umkämpftes Duell. Trotz einiger Eigenfehler hatte Team 48 die Nase vorn, nicht zuletzt dank der starken Leistung von Diagonalangreiferin Julika Hoffmann, die immer wieder wichtige Punkte erzielte. Auch Neuzugang Lina „Linus“ Köster überzeugte mit kraftvollen Angriffen und brachte zusätzliche Schlaghärte aufs Feld.

Im weiteren Spielverlauf konnte Hildesheim den Druck durch starke Aufschläge kontinuierlich erhöhen. Lena Onnen, deren gefürchtete “Raketenaufschläge” den Gegner immer wieder vor Probleme stellten, wurde verdientermaßen zur MVP des Spiels gekürt. Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen konnten das Team nicht aus dem Konzept bringen, und letztendlich war es der gemeinsame Kampfgeist, der den Unterschied machte. Jeder spielte für jeden, und nach drei Sätzen stand ein souveräner 3:0-Sieg auf dem Konto. Besonders herausragend war die Leistung von Libera Magda Dudek, die mit einer brillanten Defensivarbeit dafür sorgte, dass kaum ein Ball den Boden berührte. Ihre Sicherheit und Power gaben dem Team zusätzliche Stabilität.

Mit drei weiteren Punkten im Gepäck geht es nun weiter. Am 19.10. um 13 Uhr steht das nächste Heimspiel gegen den TV Hörde an. Kommt alle vorbei und unterstützt uns – wir wollen die Siegesserie fortsetzen!

Team 48 startet mit Schwung: Drei Punkte zum Saisonauftakt!

Das Team 48 Hildesheim feiert einen erfolgreichen Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord. Mit einem 3:1-Sieg gegen Blau-Weiß Dingden sichern sich die Hildesheimerinnen gleich zum Auftakt drei wichtige Punkte. Dabei begann das Spiel zunächst etwas angespannt: Erster Spieltag, neue Halle, neues Team. Doch Nele Schmitt, die nun liebevoll “Schmitti” getauft wurde, und Jule Hoffmann sorgten mit kraftvollen Angriffen für erste Ausrufezeichen.

Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich kein Team absetzen konnte. In der entscheidenden Phase des ersten Satzes, beim Stand von 26:25, trat Jule Hoffmann an die Aufschlaglinie und setzte mit einem Ass den Schlusspunkt zum 1:0 für das Team 48.

Im zweiten Satz zeigte Dingden dann ihre spielerische Klasse. Hildesheim lief einem permanenten Rückstand hinterher und konnte nicht aufholen. Die Gegnerinnen setzen Team 48 mit starken Aufschlägen um die spätere MVP Emilia Pissarski unter Druck und der Satz ging verdient mit 25:20 an die Gäste.

Doch Hildesheim ließ sich davon nicht entmutigen. Die Anspannung wich einem klaren Willen zum Sieg, und das zeigte sich eindrucksvoll im dritten Satz. Lena Onnen setzte die Gegnerinnen mit einer starken Aufschlagserie unter Druck, was Hildesheim einen komfortablen Vorsprung verschaffte. Die Neuzugänge Nina Laudien und Nele Adams fanden sich ebenfalls souverän in die Mannschaft ein und überzeugten mit viel Aufschlagdruck und Spielfreude. Der Satz ging deutlich mit 25:16 an die Gastgeberinnen.

Im vierten Satz begann das Spiel ausgeglichen, doch zur Mitte des Satzes setzte sich Hildesheim ab. Die Einwechselspielerinnen brachten Sicherheit aufs Feld und sorgten für Stabilität in Abwehr und Annahme. Mit einer konzentrierten Leistung und starkem Teamgeist, der auch mit beeindruckendem Spirit von den anderen Teamkolleginnen zum Vorsprung der Gastgeberinnen führte und somit auch zum Satzgewinn (25:20) – und damit den ersten Sieg der neuen Saison.

Frischer Wind in Hildesheim: Team 48 bereit für die neue Saison!

Die erste Damenmannschaft des Team 48 Hildesheim steht in den Startlöchern für ihre zweite Saison in der 2. Volleyball Bundesliga. Nach einem intensiven Sommer haben sich sowohl die Spielerinnen als auch Trainer Matthias Keller schnell in der neuen Halle eingelebt. Die letzten Wochen vor dem Saisonstart am 21.09. waren geprägt von einem straffen Vorbereitungsprogramm, das unter anderem zwei Turniere beim BBSC Berlin und der TSG Markkleeberg sowie zusätzliche Trainingseinheiten am Wochenende umfasste.

Besonders spannend: Das Team hat sich auf einigen Positionen verstärkt. Erfahrene Spielerinnen aus Aligse bringen wertvolle 2. Liga-Erfahrung mit, während frische Angriffspower aus Aachen und Braunschweig das Team zusätzlich aufmischt. Die neuen Spielerinnen haben sich hervorragend in die Mannschaft integriert, und der Teamgeist ist auf dem Punkt: „Die Stimmung ist großartig, das Trainingsniveau hoch – wir sind bereit!“, so Coach Keller.

Ein weiteres Highlight: Neben Harald Thiele hat das Trainerteam Verstärkung durch Co-Trainer Raphael Kirchfeld bekommen, der mit frischen Impulsen unterstützt. Ein echter Gewinn für die Mannschaft!

Während bei den Vorbereitungsturnieren die Platzierung nebensächlich war, ging es primär darum, viele Ballkontakte zu sammeln und sich als Team auf dem Feld einzuspielen. Ziel: Den aktuellen Entwicklungsstand festzustellen und bestmöglich in die Saison 24/25 zu starten. Die Chemie stimmt, die Motivation ist groß – was kann da noch schiefgehen?

Am 21.09. geht’s los! Im ersten Spiel trifft Team 48 auf Blau-Weiß Dingden, die in der vergangenen Saison den vierten Platz belegten. Ein spielstarkes Team, das vor allem in der Abwehr Präsenz zeigt. Doch Hildesheim ist heiß und bereit, die Herausforderung anzunehmen.

Nächste Saison: Oberliga! Unsere 2. Damenmann-schaft steigt zum 2. Mal in Folge auf

Das Team: Alina Klingelhöfer, Kim Laura Goldt, Alida Birke, Finja Krinke, Josefine Birke, Emely Arbter, Lara Bartel (hinten), Flora Piening, Carina Sundermeyer, Annika Mader, Maja Kesting, Annika Hagemann (vorn)

„Und wieder eins rauf!“… hieß es für die 2. Damen des MTV 48 Hildesheim in der Saison 2023/2024.

Die 48erinnen sind mit geringen Erwartungen in die Saison in der Verbandsliga gestartet. Denn erst im Jahr davor gelang überhaupt der Aufstieg von der Landesliga in die Verbandsliga. Doch bereits beim Verbandspokal vor der Saison im September zeigte sich, dass die 2. Damen auf dem Niveau definitiv mitspielen können. Dort trafen die Mädels auf Mannschaften, gegen die auch in der Liga gespielt werden würde, wie z.B. die TSV Giesen Grizzlys oder der FC Wenden. Mit einem 2. Platz beim Pokal und dadurch einem guten Gefühl konnte die Saison dann starten.

Gut drei Wochen später stand der erste Spieltag an – direkt ein Heimspiel. Mit einem guten Teamgeist und viel Freude konnten sich die Mädels die ersten 6 Punkte sichern. Und genau so ging es auch erstmal weiter mit den Siegen, bis der MTV auf den VfL Wolfsburg traf. Dort mussten sich die 48erinnen sowohl beim Hinspiel als auch beim Rückspiel gegen die starken Wolfsburgerinnen geschlagen geben.

Auch gegen den TSV Giesen Grizzlys mussten die 2. Damen im Rückspiel leider zwei Punkte abgeben. Aufgrund des Derbys war die Anspannung bei allen recht groß und dem Aufschlagdruck der Giesenerinnen waren die Mädels nicht gewachsen.

Mit insgesamt nur drei verlorenen Spielen in der kompletten Saison konnten die Hildesheimerinnen sich in der Tabelle dennoch absetzen. Trotzdem war der letzte Spieltag ein wichtiger. Am 10.02.2024 standen zwei Heime in der RBG an. Werden die letzten zwei Spiele mit jeweils drei Punkten gewonnen, sind die 48erinnen Meister. Doch genau bei diesem wichtigen Spieltag war Trainer Halim Nouali nicht da, der sich derzeit in den USA befand. Also übernahmen Alexa und Anni aus der 2. Damen das Coaching und Halim, der über einen Livestream hinzugeschaltet war, gab die letzten Tipps. Und es hat geklappt! Auch die beiden letzten Spiele wurden gewonnen und das bedeutete: Meister in der Verbandsliga!

Nun wird hart trainiert, um nächste Saison in der Oberliga genau so viel Gas zu geben.

Text: Carina Sundermeyer, Foto: r.

Münster gewinnt souverän

Am Anfang sah es noch so aus, als könnte der MTV seine Siegesserie zuhause weiterführen, doch der aktuelle Tabellenerste der 2. Bundesliga Nord kann schlussendlich doch den insgesamt achtzehnten Sieg dieser Saison einfahren.

Die Hildesheimerinnen starten eigentlich souverän in die Partie und können mit einer 8:6-Führung in die erste Technische Auszeit gehen.

Im Gegensatz zum Hinspiel am Berg Fidel, das der USC ebenfalls klar für sich entscheiden konnte, schafft es die Annahme, den starken Aufschlag der Gäste zu entschärfen, sodass Zuspielerin Lena Onnen ihre Angreiferinnen variable einsetzen kann.

 Starke Defensivaktionen und auch ein wenig Glück in den entscheidenden Momenten führen ebenfalls dazu, dass das Team 48 beim Stand von 14:8 zur ersten taktischen Auszeit zwingt.

Der USC Münster zeigt aber erneut, was für eine Klasse in ihrem Kader steckt und so ist es die ehemalige Bundesliga-Spielerin und Kapitänin Ines Bathen, die mit ihrer Aufschlagsserie den anfänglichen Rückstand von mitunter sechs Punkten zum 16:22 aus eigener Sicht umwandelt.

Nach diesem elf-Punkte-Lauf war im ersten Satz auch nichts mehr zu holen und der USC geht mit 25:21 zum Seitenwechsel.

Die schlechte Leistung aus der Satzmitte setzt sich dann ebenfalls im zweiten Satz fort, in dem das Team 48 direkt zu Beginn einem 0:4- Rückstand hinterherläuft.

Dieser kann bis zur ersten technischen Auszeit zwar auf zwei Punkte verkürzt werden, jedoch ist es vor allem die schlechte Annahme und die zu hohe Quote an Eigenfehlern, die dazu führen, dass Hildesheim den USC zu wenig unter Druck setzen kann.

Dieser gewinnt daher auch den zweiten Satz mit 20:25.

Die Volleyballerinnen des MTV mobilisieren im dritten Satz nochmal alle ihre Kräfte und schaffen es endlich wieder, dieselbe Konzentration auf den Platz zu bringen wie auch zu Beginn der Begegnung.

Jedoch ist es wieder einmal die Mannschaft aus NRW, die nach einem über weite Strecken ausgeglichenen dritten Satz, in dem vor allem spätere MVP Nele Schmitt mit Aufschlägen glänzte, in der Crunchtime die entscheidenden Punkte mehr macht und mit 22:25 und 0:3 verdient als Sieger die Heimfahrt antritt.

Nichts zu verlieren

Am Wochenende empfangen die Zweitligavolleyballerinnen des Team 48 die zweite Mannschaft des USC Münsters.

Die Mitaufsteigerinnen aus der Dritten Liga West spielen eine herausragende Saison und liegen aktuell mit 47 Punkten auf Platz eins der Zweiten Bundesliga Nord.

Nur zweimal mussten sich die Volleyballerinnen aus Nordrhein-Westfalen in der laufenden Saison geschlagen geben, dem gegenüber stehen siebzehn gewonnene Partien- dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass auch die Hildesheimerinnen das Hinspiel gegen den Tabellenführer mit 0:3 verloren geben mussten, gegen den diese über weite Strecken chancenlos agierten.

Besser abschneiden möchte das Team 48 am kommenden Samstag, wenn es zum Wiedersehen der langjährigen Konkurrenten kommt.

Um 16 Uhr empfängt dieses den USC II in der Sporthalle Stadtmitte und hofft, diesmal wenigstens einen Punkt in Niedersachsen zu behalten.

Kurz gestolpert, dann souverän

Hildesheim gewinnt Arena-Spiel gegen den VCO Berlin deutlich in vier Sätzen, nachdem es im ersten so aussah, als könnte das Kaderteam aus der Haupstadt überraschend das Spiel machen.

Vergangenen Samstag spielten die Volleyballerinnen vom Team 48 Hildesheim nicht wie gewohnt in der Sporthalle Stadtmitte. Die Partie gegen den VCO Berlin durfte diesmal in der Volksbank-Arena der Helios GRIZZLY’S Giesen ausgetragen werden, bevor diese den SSC Karlsruhe empfingen.

Dass die Begegnung beider Mannschaften in der Volksbank-Arena stattfinden sollte, war seit Monaten in Planung gewesen- entsprechend groß war die Aufregung auf Seiten der Hildesheimerinnen. Diese Nervosität war dem Team von Trainer Matthias Keller hauptsächlich zu Beginn anzumerken: Obwohl beide Teams eher verhalten ins Spiel starteten, waren es primär die Gastgeberinnen, die anfangs die Fehler machten. Neben Ungenauigkeiten in der Annahme hatten vor allem die unzähligen Fehlaufschläge großen Anteil daran, dass die jungen Gäste aus der Berliner Talentschmiede des VCO früh in Führung gingen und letztendlich mit 23:25 den ersten Satz für sich entscheiden konnten.

Die Hildesheimerinnen waren von dem unerwarteten Satzverlust sichtlich überrascht. Nachdem sich diese zu Beginn der Saison lange mit dem letzten Platz zufriedengeben musste, hatte man sich im weiteren Verlauf der aktuellen Spielzeit eigentlich einen komfortablen Vorsprung auf die letzten Ränge erarbeitet, die von den beiden Kaderteams aus Münster und Berlin sowie dem SV Energie Cottbus belegt werden. Die Favoritenrolle war im Vorfeld also klar verteilt gewesen.

Der gute Start in den zweiten Satz war daher umso wichtiger, um perspektivisch gegen Berlin keine wichtigen Punkte zum frühzeitigen Klassenerhalt zu verspielen.

Nachdem sich der Annahmeriegel an die veränderten Bedingungen in der Arena gewöhnt hatte, konnte Zuspielerin Lena Onnen ihre Angreiferinnen nun besser in Szene setzen. Vor allem über die Mitte war immer wieder der schnelle Ball Grund für Jubel auf Seiten des Team 48. Ebenfalls deutlich verbessert war nun die Aufschlagsquote sowie die Block- und Feldabwehr, mit der am Netz immer wieder spätere MVP Anna Felser und Positionskollegin Elise Jolly glänzten. Nach dem misslungenen Start in die Partie konnte der zweite Satz daher souverän mit 25:17 gewonnen werden.

Ab dem Zeitpunkt ließen die Hildesheimerinnen dann auch nichts mehr anbrennen und setzten mit dem 25:12 im dritten Satz ein deutliches Zeichen Richtung Berlin, dass von der anfänglichen Unkonzentriertheit nichts mehr übriggeblieben war.

Der zunehmende Druck über die Außenpositionen sowie starke Abwehraktionen sorgten zusätzlich für weitere Highlights und Offensivakzente im Spiel der Gastgeberinnen, sodass nach nicht einmal 22 Minuten der erste Punkt vor Heimpublikum eingefahren werden konnte.

Nach dem Seitenwechsel machten der aktuell Neuntplatzierte der 2. Bundesliga Nord genau da weiter, wo er in den beiden Sätzen zuvor aufgehört hatte: Konsequenter Spielaufbau, wenig Eigenfehler und disziplinierte Blockarbeit führten dazu, dass die Hildesheimerinnen wieder früh in Führung gehen konnten, sodass auch der vierte und damit letzte Satz ungefährdet mit 25:16 an den Favoriten aus Niedersachsen ging.  

Revanche geglückt

Team 48 Hildesheim lässt dem SCU Emlichheim zuhause keine Chance und gewinnt das Rückspiel souverän mit 3:0.

Der Start in das dritte Heimspiel der laufenden Rückrunde hätte besser nicht sein können: Die Zweitligavolleyballerinnen des MTV sind von Beginn des ersten Satzes an die spielbestimmende Mannschaft gegen ein Emlichheim, das an dem Tag zu keinem Zeitpunkt die Spielklasse zeigt, welche man vom etablierten Zweitligisten eigentlich gewöhnt ist.

Angereist auf Platz sechs, war die Mannschaft um Zuspielerin Jana Brüning nominell zwar der klare Favorit, die sechs-Punkte-Führung der Gastgeberinnen zur ersten Technischen Auszeit war allerdings das erste Indiz dafür, dass diese den besseren Tag erwischt hatten.

Die Hildesheimerinnen setzen ihre Gegnerinnen immer wieder mit platzierten Aufschlägen und disziplinierter Blockarbeit unter Druck- besonders auffällig war der schnelle Ball über die Mitte, der immer wieder die stark umkämpften Ballwechsel zugunsten der Heimmannschaft entschied.

Kurz vor Beginn der sogenannten „Crunchtime“ schafften die Gäste es zwar, den Rückstand auf die Hildesheimerinnen noch einmal zu verkürzen, jedoch war es wieder einmal ein Angriff über die Mitte, durch den sich diese mit 25:23 in die Satzpause verabschieden konnten.

Nach der überraschend deutlichen Anfangsphase des ersten Satzes kam der SC Union Emlichheim nun besser in die Partie, die nun deutlich ausgeglichener gestaltet war.

Beide Teams überzeugten mit starken Abwehraktionen und auch im Angriff wurde immer häufiger auf die platzierte Variante zurückgegriffen, um der gegnerischen Block-/Feldabwehr zu entgehen.

Am Ende sind es vor allem die starken Aufschläge, welche zu Schwierigkeiten im Emlichheimer Spielaufbau führten, sodass auch Satz zwei mit 25:18 an Hildesheim ging.

Nach dem unerwarteten 2:0 Rückstand machten es die Emlichheimerinnen zu Beginn des dritten Satzes nochmal spannend und konnten zum ersten Mal mit einer Führung in die erste Technische Auszeit gehen. Trainer Matthias Keller brachte mit dem Doppelwechsel im Verlauf des Satzes jedoch wieder frischen Wind in die Offensive.

Und so war es auch die frisch eingewechselte Julika Hoffmann, die mit dem eigenen Angriff gezielt den Block anschlug, sodass mit 25:14 auch der dritte und letzte Satz der Partie an die Gastgeberinnen vom MTV ging.

Mit nun insgesamt 21 Punkten hat sich das Team 48 damit wieder am BSV Ostbevern vorbei auf Platz neun der Tabelle geschoben- als nächstes Highlight der ersten Bundesliga-Saison vom Team 48 steht am 24. Februar ein Spiel in der Volksbank-Arena an. Dort empfängt der Aufsteiger aus der Dritten Liga West um 15 Uhr die jungen Talente vom VCO Berlin, bevor die Helios Grizzly’s Giesen gegen das Erstligateam aus Karlsruhe spielen.