{"id":1941,"date":"2023-12-06T23:42:12","date_gmt":"2023-12-06T22:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/mtv48hildesheim.de\/content\/zeitung\/?p=1941"},"modified":"2023-12-06T23:42:12","modified_gmt":"2023-12-06T22:42:12","slug":"doppelschlag-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mtv48hildesheim.de\/content\/zeitung\/2023\/12\/06\/doppelschlag-in-berlin\/","title":{"rendered":"Doppelschlag in Berlin"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Team 48 Hildesheim gewinnt auch beide Partien in der Hauptstadt und bleibt damit nun seit vier Spielen in Folge ohne Niederlage.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Wochenende h\u00e4tte besser fast nicht laufen k\u00f6nnen: Gegen den BBSC Berlin und den VCO Berlin holen die Volleyballerinnen des MTV f\u00fcnf von sechs m\u00f6glichen Punkten und lassen damit auch den BSV Ostbevern hinter sich in der Tabelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstag stand mit dem BBSC Berlin dabei erstmal der Tabellendritte der 2. Bundesliga Nord auf dem Programm, der sich bis dato nur Teams von den ersten vier Pl\u00e4tzen geschlagen geben musste. Die Hildesheimerinnen reisten daher erneut als nominelle Au\u00dfenseiterinnen in die Sporthalle H\u00e4mmerlingstra\u00dfe. Und obwohl die Trainingswoche gepr\u00e4gt war von Krankheit, der Kader nur aus neun Feldspielerinnen und mit dem VCO Berlin am Folgetag ein weiteres Spiel anstand, starteten beide Mannschaften ausgeglichen in die Partie.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beidseits geh\u00e4uft auftretenden Aufschlagfehler wurden ausgeglichen durch spektakul\u00e4re Abwehraktionen und aufmerksames Stellungsspiel- nicht selten gingen die Ballwechsel \u00fcber mehrere Angriffs- und Aufbausituationen, bis, meist \u00fcber die Au\u00dfenpositionen, letztendlich die jeweilige L\u00fccke im gegnerischen Feld gefunden wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur zweiten technischen Auszeit konnten sich die Berlinerinnen einen Vorsprung von drei Punkten erarbeiten, \u00fcber druckvolle Aufschl\u00e4ge kamen die Hildesheimerinnen jedoch wieder ran und glichen zum 18:18 aus. Am Ende war es eine Netzber\u00fchrung der Spielerinnen vom BBSC, die nach einer hart umk\u00e4mpften Crunchtime den Satz mit 23:25 zugunsten der G\u00e4ste entschied.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch im zweiten Satz begegneten sich die Teams von Trainer Matthias Keller und Jens Tietb\u00f6hl auf Augenh\u00f6he- in der zweiten H\u00e4lfte des Satzes konnten sich die Berlinerinnern dann jedoch nach dem zwischenzeitlichen 15:15 endlich mit drei Punkten absetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sinnbildlich f\u00fcr die Partie war vor allem der Ballwechsel zum 18:15, der \u00fcber 35 Ballkontakte gespielt wurde, in denen sich die beiden Teams vor allem in der Defensive nichts schenkten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der erstmaligen F\u00fchrung der Gastgeberinnen schafften die G\u00e4ste es jedoch wieder, wie im ersten Satz durch einen konsequenten Schnellangriff von Mittelblockerin Elise Jolly und zwei weitere druckvolle Aufschl\u00e4ge erneut zum 18:18 ausgleichen und den BBSC zu einer Auszeit zu zwingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dieser kamen die Gastgeberinnen deutlich besser zur\u00fcck und starteten die Crunchtime anschlie\u00dfend mit einem vier-Punkte-Lauf zum 22:18. Die Volleyballerinnen aus Niedersachsen bewiesen jedoch abermals starke Nerven und setzten vor allem die Au\u00dfenangreiferinnen in der Annahme konsequent weiter unter Druck. So sehr diese auch mit dem ersten Kontakt zu k\u00e4mpfen hatten, so effizient waren sie im Angriff, wo vor allem Annalena Gr\u00e4tz ihre Offensivqualit\u00e4t bewies und immer wieder die B\u00e4lle hart die Linie runter verwandelte. Und da die Hildesheimerinnen ihren eigenen Satzball nicht verwerten konnten, ergriff der BBSC seine zweite Chance, sich den zweiten Satz der Partie mit 28:26 zu holen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach diesem Satzgewinn in der Overtime startete der BBSC wie ausgewechselt in den dritten Satz und schaffte es immer wieder, die Hildesheimer vor Schwierigkeiten zu stellen, sodass auf Seiten der G\u00e4ste kein vern\u00fcnftiger Spielaufbau m\u00f6glich war. In die zweite technische Auszeit gingen die Hildesheimerinnen mit einem R\u00fcckstand von f\u00fcnf Punkten- es klappte auf einmal gar nichts mehr und so machte das Team 48 keinen weiteren Punkt im dritten Satz und musste diesen mit 25:11 abgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dieser Packung im dritten Satz blieb jedoch keine Zeit zum Erholen und so zogen sich die Ungenauigkeiten in der Annahme auch in den Beginn des vierten Satzes. Der BBSC Berlin machte es seinen G\u00e4sten jedoch leicht und schaffte ebenfalls keinen vern\u00fcnftigen K1, wodurch sich die Hildesheimerinnen wieder fangen und mit 13:7 in F\u00fchrung gehen konnten. Starke Aufschl\u00e4ge von MVP Mareike Ulbrich hatten gro\u00dfe Anteile daran, dass der vierte Satz mit 17:25 wieder an die G\u00e4ste ging, was schonmal den ersten Punktgewinn in der Hauptstadt bedeutete.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem wollte sich nat\u00fcrlich nicht zufriedengegeben werden, weshalb im Tiebreak nochmal alle Ressourcen zum 4:12 f\u00fcr die G\u00e4ste mobilisiert und trotz schwindender Kr\u00e4fte hart umk\u00e4mpfte Rallies gespielt wurden- letztendlich war es abermals ein Eigenfehler, durch den der f\u00fcnfte Satz und damit auch die Partie mit 11:15 und 2:3 an die Volleyballerinnen aus Hildesheim ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Sonntag startete f\u00fcr die 2. Liga-Mannschaft des MTV fr\u00fcher in der Halle als \u00fcblich, um die zweite Mannschaft der TSV Giesen Grizzlys bei ihrem Ausw\u00e4rtsspiel gegen die jungen Talente des VC Olympia Berlin zu unterst\u00fctzen; die eigene Partie im Sportforum Berlin war dagegen erst auf 16 Uhr angesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der VCO Berlin empfing das Team um Kapit\u00e4nin Ann-Christin Kader mit einem Kader von acht Spielerinnen, von denen zwei auf der Libera-Position eingesetzt wurden, sodass ohne Wechseloptionen in den ersten Satz gestartet werden musste.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem zeigte das Team 48 von Anfang an, dass es trotz der hohen Belastung des Vortages, an dem \u00fcber zwei Stunden reine Spielzeit absolviert wurde, auf keinen Fall plante, ohne Punkte nach Hause zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ging der erste Satz mit 21:25 noch ungef\u00e4hrdet an den MTV, machten es die Kaderspielerinnen aus dem Hauptstadt-Internat in Satz zwei jedoch noch einmal spannend und erk\u00e4mpften sich einen Satzball. Starke Leistungen der Au\u00dfenpositionen Ann-Christin Quade und back-to-back MVP Mareike Ulbrich, ehemalige Berlinerin, f\u00fchrten jedoch dazu, dass auch Satz zwei mit 25:27 f\u00fcr sich entschieden werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz sichtbarer Ersch\u00f6pfung &nbsp;wurden in Satz drei nochmal alle Kraftreserven reaktiviert und mit dem 20:25 bzw. dem Endstand von 0:3 f\u00fcr die G\u00e4ste aus Hildesheim machten diese das Doppelspieltagswochenende in der Hauptstadt (fast) perfekt und sicherten sich f\u00fcnf von maximal sechs m\u00f6glichen Punkten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch klettern sie in der Tabelle an dem BSV Ostbevern vorbei, der die Hildesheimerinnen am kommenden Wochenende vor eigenen R\u00e4ngen zum vorletzten Spiel der Vorrunde empfangen wird- Spannung also vorprogrammiert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Team 48 Hildesheim gewinnt auch beide Partien in der Hauptstadt und bleibt damit nun seit vier Spielen in Folge ohne Niederlage. 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